Retro-Fahrradlampen im Test

5. April 2022

Die Lichtleistung ist bei Fahrradbeleuchtung sehr wichtig. Aber manchmal spielt auch das Aussehen eine wichtige Rolle. Gerade bei klassischen Fahrrädern oder Hollandrädern wirken moderne Fahrradlampen oft etwas unpassend. Hier könnte man versuchen, ältere, gebrauchte Fahrradlampen zu besorgen. Es gibt aber auch moderne Fahrradlampen im Retro- bzw. Vintage-Stil. Retro-Fahrradlichter mit modernen und effizienten LED-Leuchtmitteln sind dabei genauso zu haben, wie solche mit Halogen-Lampen.

Aber welche Retro-Fahrradlampen sind empfehlenswert? Wie ist die Verarbeitungsqualität? Und welche Lichtleistung kann man erwarten? Um das herauszufinden habe ich 5 Retro-Fahrradlampen einem Test unterzogen und umfangreiche Messungen durchgeführt. Mit im Test sind 4 Retro-Fahrradlampen für Dynamo. Diese werden mit einem Kabel am Dynamo angeschlossen. Sowohl ein Betrieb am modernen Nabendynamo ist möglich, als auch ein Betrieb am Seitenläuferdynamo. Eine Retro-Fahrradlampe ist für den Betrieb mit Batterien vorgesehen. Eine Alternative, wenn am Fahrrad kein Dynamo verbaut ist.

Alle hier getesteten Retro-Fahrradlampen sind übrigens StVZO-zugelassen, dürfen also in Deutschland im Straßenverkehr verwendet werden.

Transparenzhinweis: Alle fünf getesteten Retro-Fahrradlampen habe ich für den Test gekauft und selbst bezahlt.


Von links nach rechts: Busch & Müller Classic, Busch & Müller Retro, Büchel Retro, Union UN-4935, Union UN-4915

Retro-Fahrradbeleuchtung: Testergebnisse im Überblick

Foto
Ausleuchtung
Modellname Busch & Müller
Classic
Busch & Müller
Retro
Büchel
Retro
Union
UN-4935
Union
UN-4915
Bezugsquellen Amazon*, eBay* eBay* Amazon*, eBay* Amazon*, eBay* Amazon*, eBay*
Stromquelle Dynamo Dynamo Dynamo Dynamo Batterie
Leuchtmittel LED Halogen Halogen LED LED
Beleuchtungsstärke
(lt. Hersteller)
25 Lux 17 Lux 10 Lux 40 Lux 20 Lux
Lichtstrom
(eigene Messung)
85 Lumen 52 Lumen 36 Lumen 89 Lumen 30 Lumen
+ gute Ausleuchtung
+ vernünftig verarbeitetes Gehäuse
+ Sensorfunktion, Standlicht, Tagfahrlicht (je nach Version)
+ vernünftig verarbeitetes Gehäuse
schwergängiger Schalter
+ günstig
schlechte Ausleuchtung
dünnwandiges Gehäuse
+ gute Ausleuchtung
dünnwandiges Gehäuse
schlechte Ausleuchtung
dünnwandiges Gehäuse

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Getestete Retro-Fahrradlampen im Detail

Busch & Müller Classic

Lichtstrom 85 Lumen bei 20 km/h (eigene Messung)
Beleuchtungsstärke 25 Lux (Herstellerangabe)
Stromquelle Dynamo
Leuchtmittel LED

Die Busch & Müller Classic ist genau genommen ein Lumotec Lyt, eingebaut in ein zweites Gehäuse, welches dem Scheinwerfer seinen Retro-Look verleiht. Das zweite Gehäuse sieht gut verarbeitet aus. Entgegen dem ersten Anschein besteht es aber nur aus verchromtem Kunststoff. Immherhin ist die Chromschicht aber recht dick, so dass sie etwas weniger anfällig gegen Beschädigungen und Abrieb ist.

Die Ausleuchtung dieser LED-Retrofahrradlampe ist verhältnismäßig gut. Verglichen mit anderen modernen Dynamoscheinwerfern bewegt man sich damit nur im Einsteigersegment, aber im Vergleich mit anderen Retro-Fahrradscheinwerfern gibt es nur wenig Vergleichbares.

An zwei Steckkontakten wird das (mitgelieferte) Kabel für den Dynamo angesteckt. Zwei weitere Steckkontakte dienen dem Anschluss des Rücklichts. Mit einem Drehschalter an der Oberseite wird der Scheinwerfer an- oder ausgeschaltet. Der Schalter macht nicht den hochwertigsten Eindruck, ist aber ok.

Es gibt verschiedene Varianten: einige haben ein kondensatorbetriebenes Standlicht, welches den Scheinwerfer auch im Stand für einige Minuten weiter leuchten lässt. Eine Sensorfunktion erlaubt bei einigen Varianten die Auswahl einer dritten Schalterstellung, in der der Scheinwerfer automatisch je nach Umgebungslicht aktiviert wird. Eine Version hat auch ein Tagfahrlicht.

Beleuchtungsstärke Standlicht Sensor Tagfahrlicht Bezugsquellen
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Classic senso plus 25 Lux x x - Amazon*, eBay*
Classic T senso plus 30 Lux x x x Amazon*, eBay*

Busch & Müller Retro

Lichtstrom 52 Lumen bei 20 km/h (eigene Messung)
Beleuchtungsstärke 17 Lux (Herstellerangabe)
Stromquelle Dynamo
Leuchtmittel Halogen

Die Busch & Müller Retro ist entspricht dem Scheinwerfer „Basic“, welcher in einem zweiten Gehäuse steckt, das den Retro-Look verleiht. Das Gehäuse besteht aus verchromtem Kunststoff und sieht vernünftig verarbeitet aus. Die Chromschicht ist einigermaßen dick und daher weniger anfällig gegen Beschädigungen.

Die Ausleuchtung ist für einen Halogen-Scheinwerfer nicht schlecht. Mit modernen LED-Fahrradlampen kann sie aber nicht mithalten.

Das Kabel zum Anschluss am Dynamo ist fest montiert. An weiteren Steckkontakten kann ein Rücklicht angeschlossen werden. Mit dem etwas schwergängigen Schalter kann der Scheinwerfer an und ausgeschaltet werden. Die Halogenbirne kann durch Abdrehen des Vorderteils recht leicht gewechselt werden.


Büchel Retro

Lichtstrom 36 Lumen bei 20 km/h (eigene Messung)
Beleuchtungsstärke 10 Lux (Herstellerangabe)
Stromquelle Dynamo
Leuchtmittel Halogen

Das Gehäuse des Büchel Retro besteht aus verchromtem Kunststoff. Die Chromschicht ist eher dünn und dürfte daher anfällig gegen Beschädigungen sein.

Als Leuchtmittel befindet sich eine Halogenlampe im Scheinwerfer. Die Ausleuchtung ist recht schwach. Wer Licht aber nur zur Not mal benötigt, kommt damit aus.

Je zwei Steckkontakte dienen dem Anschluss von Dynamo und Rücklicht. Es gibt den Büchel Retro als Version mit und ohne Schalter. Bei Verwendung eines Nabendynamos sollte man die Version mit Schalter wählen, wenn die Lampe nicht immer an sein soll.
Ein Öffnen des Gehäuses zum Tauschen des Halogenbirne gestaltet sich leider äußerst schwierig und dürfte ohne Beschädigung der Chromschicht nur schwer machbar sein.


Union UN-4935

Lichtstrom 89 Lumen bei 20 km/h (eigene Messung)
Beleuchtungsstärke 40 Lux (Herstellerangabe)
Stromquelle Dynamo
Leuchtmittel LED

Das Gehäuse des UN-4935 besteht aus verchromtem Kunststoff. Die eher dünne Chromschicht dürfte langfristig leider anfällig gegen Abrieb und Beschädigungen sein.

Die Ausleuchtung ist für einen Retro-Fahrradscheinwerfer verhältnismäßig gut. Die LED im Gehäuse erzeugt ausreichend viel Licht.

Je zwei Steckkontakte sind hinten für den Anschluss zum Dynamo und zum Rücklicht vorhanden. Ein Kabel für den Dynamoanschluss wird mitgeliefert. Mit einem Schiebeschalter wird der UN-4935 ein- und ausgeschaltet.


Union UN-4915

Lichtstrom 30 Lumen (eigene Messung)
Beleuchtungsstärke 20 Lux (Herstellerangabe)
Stromquelle Batterie
Leuchtmittel LED

Der UN-4915 hat das gleiche Gehäuse wie der UN-4935, wird aber mit 4 AAA-Batterien statt mit Dynamo betrieben. Falls man keinen Dynamo am Rad hat, ist er daher eine Alternative.

Das Gehäuse besteht ebenfalls aus Kunststoff, mit einer eher dünnen und entsprechend anfälligen Chromschicht.

Der UN-4915 wird ebenfalls durch eine LED betrieben. Allerdings ist die Leuchtkraft deutlich schwächer als bei der Dynamoversion. Auch ist die Lichtverteilung eher ungünstig – relativ viel Licht geht nach oben verloren und wird nicht auf die Straße geworfen. Die Ausleuchtung ist trotz der LED nicht besser, als bei Halogenscheinwerfern.

Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe mit einem Schalter auf der Oberseite. Zum Tauschen der Batterien wird eine Schraube an der Unterseite gelöst und der Vorderteil der Lampe mit einer leichten Drehung gelöst.

Die Batterielaufzeit hat in meinem Test rund 9 Stunden betragen. Danach leuchtete die LED immer noch weiter, aber mit stark nachlassender Helligkeit. Die Laufzeit dürfte aber auch stark abhängig von den verwendeten Batterien sein.


Gehäuse und Verarbeitungsqualität der Retro-Fahrradlampen

Auf den ersten Blick sehen alle getesteten Fahrradlampen nach einem hochwertigen Metallgehäuse aus. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen: in Wirklichkeit haben alle Retro-Fahrradlampen im Test ein verchromtes Kunststoffgehäuse.

Unterschiede in der Verarbeitung gibt es aber trotzdem.

Die beiden Lampen von Busch & Müller sind normale Fahrradscheinwerfer, die in ein zweites Gehäuse eingebaut sind, welches den Retro-Look verleiht. Das ist eigentlich eine elegante Lösung und fällt nur bei genauerem Hinsehen auf. Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung. Man sollte hier keine Premiumqualität erwarten, das ist bei dem eher günstigen Preis nicht zu haben. Aber alles in allem sind die beiden Lampen von Busch & Müller bezüglich Verarbeitungsqualität besser als die anderen getesteten Retro-Fahrradscheinwerfer.

Die Lampen von Büchel und Union bestehen aus eher dünnwandigem Kunststoff: insgesamt mutet die Gehäusequalität eher minderwertig an.

Unterschiede gibt es vor allem auch bei der Chromschicht: diese ist bei den Lampen von Busch & Müller dicker als bei Büchel und Union. Das dürfte eine geringere Anfälligkeit gegen Beschädigungen und Abrieb zu Folge haben.
Bei Union und Büchel ist die Chromschicht spiegelnd glatt, bei Busch & Müller dagegen leicht matt. Was man von Aussehen her besser findet ist Geschmackssache. Eine matte Oberfläche hat aber den Vorteil, dass kleine Kratzer weniger stark auffallen.

Ausleuchtung der Retro-Fahrradlampen

Oft ist bei einem Retro-Fahrradlicht vermutlich das Aussehen des Scheinwerfers am wichtigsten. Aber auch, wie gut die Straße ausgeleuchtet wird, ist wichtig. Umso öfter man auch außerhalb gut mit Straßenlaternen beleuchteter Straßen mit dem Fahrrad unterwegs ist, desto wichtiger wird eine gute Ausleuchtung. Bei guter Straßenbeleuchtung ist dagegen eher das gesehen werden wichtig, was alle hier getesteten Retro-Fahrradlampen hinreichend gut sicherstellen.

Hier Fotos der Ausleuchtung der getesteten Retro-Fahrradbeleuchtung. Alle Fotos wurden mit den gleichen Einstellungen aufgenommen, sind also vergleichbar. Hier auch mehr zu Kameraeinstellungen und Aufbau.

Generell kann man feststellen, dass auch die besten hier getesteten Retro-Fahrradlampen nur eine ausreichende Ausleuchtung bieten. Sie sind zwar geeignet, auch bei völliger Dunkelheit vernünftig fahren zu können. Andere Dynamoscheinwerfer, die kein klassisches Aussehen haben, bieten aber teils eine bessere Ausleuchtung.

Der Busch & Müller Classic erzeugt ein halbwegs gleichmäßig ausgeleuchtetes Lichtfeld mit ausreichender Breite. Dieses beginnt ab ca. 3 m vor dem Rad, hat also keine Nahfeldausleuchtung. Hier fällt nur ein wenig Streulicht hin. Im Fernbereich nimmt die Beleuchtungsstärke recht starkt ab, so dass die Fernsicht eher mäßig ist. Trotzdem gehört die Ausleuchtung mit zu den besten im Test. Bei moderater Geschwindigkeit kommt man mit dieser Ausleuchtung auch bei völliger Dunkelheit gut zurecht.
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Der Busch & Müller Retro ist ein Halogenscheinwerfer und bietet dementsprechend schonmal deutlich weniger Licht als viele LED-Scheinwerfer. Wer nur geringe Ansprüche an die Beleuchtung hat, wird damit trotzdem klarkommen. In der Stadt zum gesehen werden ist sie ausreichend und zur Not kommt man damit auch bei völliger Dunkelheit sicher nach Hause. Für regelmäßige Nachtfahrten aber sicher nicht das richtige.
Die Lichtfarbe ist deutlich wärmer als bei LED-Scheinwerfern, was aber kein Nachteil ist.
Bezugsquellen: eBay*

Der Büchel Retro bietet als Halogenscheinwerfer ebenfalls recht wenig Licht. Im Nahbereich erzeugen Lichtartefakte ein merkwürdiges Lichtbild. Wer nur notfalls mal Licht braucht oder ohnehin nur in der Stadt mit Straßenbeleuchtung fährt, kommt damit aber klar.
Bezugsquellen: Amazon*, eBay*

Der Union UN-4935 wirft Licht direkt vor dem Rad auf dem Boden, dann folgt ein deutlich schlechter ausgeleuchteter Bereich mit nur wenig Streulicht. Bei ca. 5 m beginnt der Hauptlichtkegel. Dieser ist recht gleichmäßig ausgeleuchtet und erlaubt eine zufriedenstellende Sicht, die mit zu den besten im Test gehört.
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Der Union UN-4915 ist die Batterieversion des UN-4935. Trotz fast identischem Gehäuse ist die Ausleuchtung deutlich schlechter. Sehr schmal und lichtschwach mit sehr blaustichigem Licht. Nur empfehlenswert, wenn man nicht mehr als eine Notbeleuchtung erwartet.
Bezugsquellen: Amazon*, eBay*

StVZO bei Retro-Fahrradlampen

In Deutschland im Straßenverkehr verwendete Fahrradbeleuchtung muss vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sein. Dies erkennt man an der Zulassungsnummer, auch K-Nummer genannt. Sie ist auf zugelassener Fahrradbeleuchtung aufgeprägt. Alle in diesem Test berücksichtigten Retro-Fahrradlichter haben eine eintsprechende Zulassung. Oft wird diese Zulassung auch als „StVZO-Zulassung“ beworben (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung).

Sinn dieser Zulassung ist vor allem, dass Fahrradbeleuchtung nicht blendet. Dementsprechend wird bei der Zulassung geprüft, ob eine klare Hell-Dunkel-Grenze nach oben eingehalten wird, zu viel direktes Licht in die Augen anderer Verkehrsteilnehmer also verhindert wird. Allerdings kann auch zugelassene Fahrradbeleuchtung blenden, wenn sie zu hoch eingestellt ist.

Es gibt auch noch weitere Vorschriften zu Fahrradbeleuchtung, die im §67 StVZO festgelegt sind. Beispielsweise müssen diverse Rückstrahler am Fahrrad angebracht sein. Alle hier getesteten Retro-Fahrradlampen haben bereits einen Frontrückstrahler integriert, so dass ein separater Frontrückstrahler am Fahrrad nicht mehr montiert werden muss.

Fazit Retro-Fahrradlampen

Wenn der Preis keine Rolle spielt, würde ich den Busch & Müller Classic empfehlen. Er hat ein einigermaßen vernünftig verarbeitetes Gehäuse und eine ausreichend gute Ausleuchtung. Wer aus Nostalgie-Gründen lieber auf Halogen statt LED setzt, kann auch den Busch & Müller Retro nehmen. Gegenüber dem Classic spart man aber nicht allzu viel und muss mit einer deutlich schwächeren Ausleuchtung leben.

Wer weniger Geld ausgeben will, muss bei der Union UN-4935 Abstriche bei der Gehäusequalität machen, erhält aber auch eine ausreichende Ausleuchtung. Am billigsten ist der Büchel Retro – hier hat man aber sowohl eine schlechtere Gehäusequalität als auch eine schlechtere Ausleuchtung.

Wer keinen Dynamo hat, kann mit dem Union UN-4915 eine Retro-Fahrradlampe mit Batterien wählen. Diese genügt aber mit einer schwachen Ausleuchtung und einem dünnwandigen Gehäuse nur einfachen Ansprüchen.

Busch & Müller Classic Amazon*, eBay* gute Ausleuchtung, gutes Gehäuse
Busch & Müller Retro eBay* Halogenscheinwerfer mit eher wenig Licht, gutes Gehäuse
Büchel Retro Amazon*, eBay* Halogenscheinwerfer mit eher wenig Licht, dünnwandiges Gehäuse
Union UN-4935 Amazon*, eBay* gute Ausleuchtung, etwas dünnwandiges Gehäuse
Union UN-4915 Amazon*, eBay* batteriebetrieben, schlechte Ausleuchtung

Alternativen zu Retro-Fahrradlampen

Wer besonders hohe Ansprüche an eine Retro-Fahrradlampe hat, sei es nun bezüglich Verarbeitungsqualität oder Ausleuchtung, wird mit den hier getesteten Lampen vermutlich nicht glücklich werden. Auch der Testsieger von Retro-Fahrradlampen ist bezüglich Verarbeitungsqualität und Ausleuchtung nur als mittelmäßig einzuordnen. Andere Retro-Fahrradlampen, die deutlich höheren Ansprüchen genügen, scheint es derzeit nicht zu geben.

Es gibt jedoch einige Fahrradscheinwerfer, die meines Erachtens an einem Retro-Bike nicht unpassend aussehen würden, aber deutlich bessere Ausleuchtung und Verarbeitungsqualität bieten, als Scheinwerfer im „echten“ Retro-Gehäuse.

Eine Empfehlung wäre der SON Edelux II. Er erzeugt eine gute Ausleuchtung, besser als alle hier getesteten Retro-Fahrradscheinwerfer. Die Ausleuchtung entspricht dem von mir getesteten Cyo Premium. Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet, ich würde es als sehr hochwertiges Premiumprodukt bezeichnen – was sich aber natürlich auch im Preis niederschlägt.

SON Edelux II: eBay*, Rose*

Eine sehr gute Ausleuchtung bietet der Busch & Müller IQ-X. In der silbernen Variante ist das Aussehen meines Erachtens an einem klassischen Rad akzeptabel. Die Ausleuchtung gehört zu den besten, die es bei Dynamolampen zu kaufen gibt.

Busch & Müller IQ-X: Amazon*, eBay*, Rose*

Etwas günstiger ist der Busch & Müller IQ-XS. Er bietet ebenfalls eine gute Ausleuchtung, besser als alle hier getesteten Retro-Fahrradlampen. Auch bei ihm gibt es eine silberne Variante, die an Retro-Bikes nicht völlig unpassend aussieht.

Busch & Müller IQ-XS: Amazon*, eBay*, Rose*


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