Cube Acid Pro 100
Kategorie: Akku-Scheinwerfer
| (Messwerte, außer wenn anders angegeben) | ||||
| Leuchtstufen | 1 | 2 | 3 | 4 |
|---|---|---|---|---|
| Beleuchtungsstärke (geprüfte Herstellerangabe) |
15 lx | 40 lx | 70 lx | 100 lx |
| Lichtstrom | 30 lm | 70 lm | 125 lm | 165 lm |
| Leuchtdauer | 24 h | 10 h | 5 h | 4 h |
| Akku | Li-Po 2200 mAh | |||
| Gewicht | 105 g Lampe + 24 g Halterung | |||
| StVZO-Zulassung | ja | |||
Vorteile:
+ klein und leicht
+ günstig
+ ordentliche Lichtverteilung und passable Fernsicht
+ gute Anzeigeelemente (Leuchtstufe und Leuchtdauer)
Nachteile:
– für gehobene Ansprüche zu wenig Licht
Cube Acid Pro 100 kaufen:
Testfazit:
Die Cube Acid Pro 100 ist nicht allzu teuer, klein, leicht und fügt sich unauffällig ins Cockpit ein. Die Lichtleistung geht für eine Lampe dieser Preisklasse in Ordnung, auch an der Lichtverteilung gibt es nichts auszusetzen. Zu viel sollte man allerdings nicht erwarten, für gehobene Ansprüche ist die Acid Pro 100 zu schwach.
Transparenzhinweis: Die Cube Acid Pro 100 habe ich für den Test gekauft und selbst bezahlt.
Lieferumfang und Verpackung
Geliefert wird die Cube Acid Pro 100 in einer einfachen Pappverpackung, die komplett ohne Kunststoff auskommt.
Der Lieferumfang ist auf das Wesentliche reduziert. Ein Ladekabel ist nicht dabei. Mitgeliefert wird die Halterung (im Bild am Scheinwerfer angesteckt), ein Gummiunterleger für kleine Lenkerdurchmesser und eine Bedienungsanleitung. Außerdem ist im Set noch ein Rücklicht enthalten. Die Acid Pro 100 ist nur im Set mit Rücklicht erhältlich, nicht einzeln.
Aussehen und Bedienung
Die Acid 100 hat ein einfaches, funktionales Kunststoffgehäuse. Sieht nicht wahnsinnig hochwertig aus, aber auch nicht billig – und erfüllt seinen Zweck.
Die Lichtverteilung wird über eine Linse vorn im Gehäuse realisiert. Vorn neben der Linse, etwas zurückgesetzt, befindet sich der Taster zur Bedienung. Er ist einigermaßen groß und lässt sich dadurch recht gut bedienen. Langer Druck schaltet die Lampe ein und aus, kurzer Druck schaltet die vier Leuchtstufen durch.
Die Acid Pro 100 ist angenehm klein.
Sie fügt sich recht harmonisch und unauffällig ins Cockpit ein. Optisch durchaus ansprechend.
Die Halterung kann für 25 – 35 mm Lenkerdurchmesser verwendet werden. Für kleinere Durchmesser wird der mitgelieferte Unterleggummi verwendet. Die Lampe wird dann von oben auf die Halterung geschoben und rastet dort ein. Ein Ersatz-Lenkerhalter ist im Handel erhältlich.
Auf der Oberseite wird die Leuchtstufe, sowie der Akkuladestand angezeigt.Seitliche Lichtauslässe sind vorhanden. Sie sind nicht allzu groß, stellen aber zumindest ein wenig Sichtbarkeit von der Seite sicher.
An der Unterseite befindet sich unter einer Gummiabdeckung der USB-C Ladeanschluss. Ein Nachladen im Betrieb ist möglich.
Das mitgelieferte Rücklicht ist klein und unauffällig. Nichts Besonderes, aber auch nichts schlechtes…
Die Lichtabstrahlung erfolgt punktförmig, noch schöner wäre eine flächige Lichtverteilung. Eine Linsenkonstruktion verteilt das Licht aber in alle Richtungen, so dass das Rücklicht auch aus nicht optimalem Winkel gut zu sehen ist.
Auch eine Bremslichtfunktion hat das Rücklicht. Wird vom Beschleunigungssensor eine Verzögerung detektiert, leuchtet unter der Haupt-LED eine zusätzliche LED, die nochmal einiges heller ist als das eigentliche Rücklicht.
Lichtverteilung
Hier ein Foto der Ausleuchtung der Cube Acid Pro 100. Siehe auch Aufbau und Kameraeinstellungen. Für mehr Ausleuchtungsfotos von Akkuscheinwerfern siehe Übersicht Akkuscheinwerfer.
Cube Acid Pro 100 kaufen:
Die Ausleuchtung der Cube Acid Pro 100 kann man wohl am treffendsten mit „mittelmäßig“ beschreiben. Durchaus brauchbar, aber nichts, was Begeisterung aufkommen lässt. Bei einer Lampe dieser Preisklasse und Größe wäre das aber auch zu viel erwartet.
Die Lampe hat eine abgeblendete Lichtverteilung, blendet also den Gegenverkehr nicht, wenn richtig eingestellt. Das ist auch Voraussetzung für eine deutsche StVZO-Zulassung, welche die Lampe hat.
Die Ausleuchtung ist weder besonders schmal, noch besonders breit.
Die Helligkeit in der höchsten Leuchtstufe ist ausreichend, aber auch nicht beeindruckend. In schwierigen Situationen (nasse Fahrbahn, blendender Gegenverkehr…) hat man hier nicht viele Reserven.
Im Nahfeld auf den ersten zwei Metern ist die Ausleuchtung nicht allzu gut, aber etwas Streulicht schafft auch hier eine zumindest akzeptable Ausleuchtung.
Die Fernsicht ist in Ordnung, das Licht ist fokussiert genug, um auch hier eine ausreichende Sicht zu haben. Auch ist die Helligkeit im Nahbereich nicht zu hoch, sondern einigermaßen ausgewogen zwischen Nah- und Fernbereich. Im Fernbereich ist die Ausleuchtung im Zentrum besonders hell, seitlich davon schließt sich aber noch ein dunkler ausgeleuchteter Bereich an, der zumindest ein wenig die breitere Umgebung ausleuchtet.
Auch an der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung gibt es nichts auszusetzen. Ein kleiner Übergang im mittleren Bereich, aber ansonsten keine großen Helligkeitssprünge.
Hier die drei anderen Leuchtstufen:
Lichtstrom in Lumen und Leuchtdauer
Der Lichtstrom gemessen in Lumen gibt an, wie viel Licht eine Lampe insgesamt erzeugt.
Den Lumenwert der Cube Acid Pro 100 habe ich mit meiner selbstgebauten Ulbrichtkugel im Zeitverlauf gemessen. Herstellerangaben gibt es hierzu nicht.
Bei der Einschätzung der Messergebnisse sollte man beachten, dass dies kein kalibriertes Messgerät ist. Die Messergebnisse sollten daher einigermaßen mit Vorsicht betrachtet werden. Zumindest eine grobe Einordnung und Vergleich mit anderen Lampen ist damit aber in jedem Fall möglich.
Hier die gemessenen Lumenwerte im Zeitverlauf.
160 Lumen in der höchsten Leuchtstufe sind nicht allzu viel, aber doch für moderate Ansprüche ausreichend. Auch wird die Helligkeit in allen Leuchtstufen gut konstant gehalten. Nur bei fast leerem Akku wird die Helligkeit deutlich reduziert. Immerhin ist die Akkulaufzeit auch in der höchsten Stufe mit rund 4 Stunden verhältnismäßig lang.
Die Herstellerangaben zur Laufzeit (4,5 h, 6 h, 8,5 h, 21 h) werden grob eingehalten.
Beleuchtungsstärke in Lux
Gemessen habe ich auch die Luxwerte. Bei Fahrradbeleuchtung beschreibt dieser Wert die Helligkeit des hellsten Punktes im Lichtkegel, gemessen in 10 Meter Entfernung, senkrecht zur Fahrbahn. Der Lux-Wert hat vor allem eine Relevanz dafür, wie gut die Fernsicht mit einer Lampe ist. Denn dafür ist nicht nur viel Licht notwendig, sondern der Lichtkegel muss auch stark gebündelt sein, damit in der Ferne noch eine ausreichend hohe Beleuchtungsstärke realisiert wird.
Die Messung wurde mit vollem Akku, ca. 30 Sekunden nach dem Einschalten durchgeführt.
Hier meine Messergebnisse den Herstellerangaben gegenübergestellt:
| Beleuchtungsstärke | ||
| Messung | Herstellerangabe | |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 18 lx | 15 lx |
| Stufe 2 | 43 lx | 40 lx |
| Stufe 3 | 80 lx | 70 lx |
| Stufe 4 | 104 lx | 100 lx |
Meine Messergebnisse liegen in allen Leuchtstufen sehr nah an der Herstellerangabe. 100 Lux in der höchsten Stufe sind auf jeden Fall ein recht passabler Wert, mit dem eine zufriedenstellende Fernsicht erzielbar ist. Genau diesen subjektiven Eindruck hatte ich auch in der Praxis.
Testfazit
Die Cube Acid Pro 100 ist nicht allzu teuer, klein, leicht und fügt sich unauffällig ins Cockpit ein. Die Lichtleistung geht für eine Lampe dieser Preisklasse in Ordnung, auch an der Lichtverteilung gibt es nichts auszusetzen. Zu viel sollte man allerdings nicht erwarten, für gehobene Ansprüche ist die Acid Pro 100 zu schwach.
Cube Acid Pro 100 kaufen:











