Cateye GVolt 80.1
Kategorie: Akku-Scheinwerfer
| (Messwerte, außer wenn anders angegeben) | ||||
| Leuchtstufen | 1 | 2 | 3 | |
|---|---|---|---|---|
| Beleuchtungsstärke | 35 lx | 72 lx | 95 lx | |
| Beleuchtungsstärke (Herstellerangabe) |
20 lx | 50 lx | 70 lx | |
| Lichtstrom | 60 lm | 120 lm | 160 lm | |
| Leuchtdauer | 16 h | 6 h | 4 h | |
| Akku | integrierter Li-Ion-Akku, 3400 mAh | |||
| Gewicht | 100 g Lampe + 18 g Halterung | |||
| StVZO-Zulassung | ja | |||
Vorteile:
+ helle Ausleuchtung
+ gute Fernsicht
+ Gopro-Mount mitgeliefert
+ klein und kompakt
Nachteile:
– schmale Ausleuchtung
– schlecht ausgeleuchtetes Nahfeld
Cateye GVolt 80.1 kaufen:
Testfazit:
Die Cateye GVolt 80.1 bietet eine eher schmale, aber relativ helle Ausleuchtung mit durchaus einigermaßen langer Akkulaufzeit. Geeignet dürfte sie vor allem für die Straße sein. Auch die kompakte Baugröße spricht für sie. Wem die hängende Montage am Lenker oder Gopro-Mount gefällt, erhält hier eine brauchbare Lampe.
Transparenzhinweis: Die Cateye GVolt 80.1 habe ich für den Test gekauft und selbst bezahlt.
Lieferumfang und Verpackung
Geliefert wird die GVolt 80.1 in einer einfachen Pappbox.
Der Zahl im Namen steht übrigens für 80 Lux. Die „.1“ steht für eine neuere Version. Denn eine GVolt 80 gab es vor längerer Zeit schon einmal. Diese hatte aber eine völlig andere Lichtverteilung und mit der jetzigen GVolt 80.1 nicht viel gemein. Eher als Vorgänger könnte man wohl die GVolt 70.1 bezeichnen, die mit ihrem veralteten Micro-USB Anschluss vermutlich eher ein Auslaufmodell ist.
Im Lieferumfang ist eine Bedienungsanleitung, ein Halter zur Befestigung am Lenker, sowie ein Gopro-Adapter zur Befestigung an entsprechenden Haltern. Ein Ladekabel ist nicht im Lieferumfang. USB-C Ladekabel dürfte aber ohnehin mittlerweile fast jeder im Überfluss besitzen.
Aussehen und Bedienung
Das Gehäuse der GVolt 80.1 ist ein schlankes, schwarzes Kunststoffgehäuse.
Die Lichtverteilung ist über eine Linse realisiert.
Die GVolt 80.1 ist angenehm klein. Absolut geeignet für die Trikottasche.
Ein Größenvergleich zur GVolt 70.1 zeigt aber ein minimal größer gewordenes Gehäuse. Die GVolt 70.1 ist noch ein klein wenig schlanker.
Aufgedruckt auf der Lampe übrigens ein „Made in Japan“. Aber das ist bei der GVolt 70.1 auch der Fall.
Am hinteren Teil auf der Oberseite ist der Bedienknopf und die Akkustandsanzeige zu sehen. Gerade die Akkustandsanzeige ist ein echter Vorteil zur GVolt 70.1. Diese hat nur mit einem rot leuchtenden Knopf vor bald leerem Akku gewarnt. Die mehrstufige Ladestandsanzeige der GVolt 80.1 bietet hier eine genauere Information.
Die Bedienung ist wie bei den meisten Lampen üblich: Langer Druck zum Ein- und Ausschalten. Kurzer Druck zum Leuchtstufen durchschalten. Die zuletzt verwendete Leuchtstufe wird beim Wiedereinschalten zuerst aktiviert.
Hinten unter einer Gummiabdeckung der USB-C Ladeanschluss. Die GVolt 70.1 hat hier noch den veralteten Micro-USB Anschluss.
Das Halterungssystem ist das gleiche, das Cateye schon lange bei vielen Lampen verwendet. Die Lampe ist zur hängenden Montage gedacht, hängt also unter dem Halter. Anders herum kann sie nicht montiert werden, da dann das Lichtbild kopf steht und nicht mehr sinnvoll ausleuchtet.
Dabei ist ein Halter zur Montage am Lenker. Das Band wird um den Lenker gelegt und mit dem Gewinderad festgezogen. Außerdem ist ein Gopro-Adapter dabei, mit dem die Lampe an entsprechenden Haltern montiert werden kann. Beide Halter sind auch einzeln nachkaufbar.
Lichtverteilung
Hier ein Foto der Ausleuchtung der Cateye GVolt 80.1. Siehe auch Aufbau und Kameraeinstellungen. Für mehr Ausleuchtungsfotos von Akkuscheinwerfern siehe Übersicht Akkuscheinwerfer.
Cateye GVolt 80.1 kaufen:
Die Ausleuchtung der GVolt 80.1 ist relativ schmal und konzentriert, dafür aber auch verhältnismäßig hell. Der Nahbereich auf den ersten 3 Metern ist nur schlecht ausgeleuchtet. Danach schließt sich aber ein halbwegs gleichmäßig ausgeleuchtetes helles Lichtfeld an. Die Helligkeit im Nahbereich ist nicht zu hoch und auch der Fernbereich noch recht gut ausgeleuchtet.
Die eher schmale Ausleuchtung ist in Kurven natürlich nicht optimal. Dafür bietet die Lampe aber eine halbwegs helle Ausleuchtung mit Reserven, die sie auch – trotz kleiner Baugröße und entsprechend kleinem Akku – einigermaßen lange halten kann.
Die Ausleuchtung ist übrigens deutlich anders als bei der GVolt 70.1 (siehe Ausleuchtungsfoto im Test der GVolt 70.1). Diese leuchtet deutlich breiter und diffuser aus, im mittleren und fernen Bereich aber deutlich schwächer. Gerade der Fernbereich ist bei der GVolt 70.1 nur in einem sehr schmalen Bereich einigermaßen hell ausgeleuchtet. Auch die GVolt 80.1 leuchtet zwar im Fernbereich nicht sehr breit aus, aber immerhin auf der gesamten Breite einigermaßen hell.
Welche Ausleuchtung man bevorzugt, ist wohl vor allem Geschmackssache und eine Frage des Einsatzzweckes. Die GVolt 80.1 dürfte ihre Stärken vor allem auf guten Straßen und Radwegen ausspielen. Hier ist eine breite Ausleuchtung weniger wichtig, eine hohe Helligkeit im Fernbereich bei schneller Fahrt aber umso wichtiger.
Die mittlere Leuchtstufe ist nur relativ wenig dunkler als die höchste. Auch mit dieser kann man noch gut fahren. Für meinen Geschmack hätte der Unterschied hier durchaus noch etwas deutlicher sein können, mit dann noch etwas längerer Akkulaufzeit.
Die niedrigste Leuchtstufe ist dann deutlich schwächer, aber durchaus noch fahrbar – mehr als nur ein reines Notlicht. Auch hier spielt der eher schmale, konzentrierte Lichtkegel seine Stärken aus: wenn schon wenig Licht, dann wenigstens konzentriert und zumindest auf kleiner Fläche ausreichend hell.
Lichtstrom in Lumen und Leuchtdauer
Der Lichtstrom gemessen in Lumen gibt an, wie viel Licht eine Lampe insgesamt erzeugt.
Den Lumenwert der Cateye GVolt 80.1 habe ich mit meiner selbstgebauten Ulbrichtkugel im Zeitverlauf gemessen. Herstellerangaben gibt es hierzu nicht.
Bei der Einschätzung der Messergebnisse sollte man beachten, dass dies kein kalibriertes Messgerät ist. Die Messergebnisse sollten daher einigermaßen mit Vorsicht betrachtet werden. Zumindest eine grobe Einordnung und Vergleich mit anderen Lampen ist damit aber in jedem Fall möglich.
Hier die gemessenen Lumenwerte im Zeitverlauf.
Die Lumenwerte werden gut konstant gehalten, gegen Ende der Akkulaufzeit wird die Helligkeit dann nach und nach reduziert. Interessanterweise liegt der gemessene Lichtstrom in der höchsten Stufe etwas unter dem der GVolt 70.1. Der Unterschied ist aber nicht groß, grob liegen beide Lampen auf einem ähnlichen Niveau.
Die erreichten Laufzeiten entsprechen grob den Herstellerangaben (5 h / 7,5 h / 16 h).
Beleuchtungsstärke in Lux
Gemessen habe ich auch die Luxwerte. Bei Fahrradbeleuchtung beschreibt dieser Wert die Helligkeit des hellsten Punktes im Lichtkegel, gemessen in 10 Meter Entfernung, senkrecht zur Fahrbahn. Der Lux-Wert hat vor allem eine Relevanz dafür, wie gut die Fernsicht mit einer Lampe ist. Denn dafür ist nicht nur viel Licht notwendig, sondern der Lichtkegel muss auch stark gebündelt sein, damit in der Ferne noch eine ausreichend hohe Beleuchtungsstärke realisiert wird.
Die Messung wurde mit vollem Akku, ca. 30 Sekunden nach dem Einschalten durchgeführt.
Hier meine Messergebnisse den Herstellerangaben gegenübergestellt:
| Beleuchtungsstärke | ||
| Messung | Herstellerangabe | |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 35 lx | 20 lx |
| Stufe 2 | 72 lx | 50 lx |
| Stufe 3 | 95 lx | 80 lx |
Meine Messergebnisse liegen ein Stück über den Herstellerangaben. 95 Lux in der höchsten Leuchstufe sind ein durchaus recht solider Wert, der eine recht passable Fernsicht ermöglicht.
Testfazit
Die Cateye GVolt 80.1 bietet eine eher schmale, aber relativ helle Ausleuchtung mit durchaus einigermaßen langer Akkulaufzeit. Geeignet dürfte sie vor allem für die Straße sein. Auch die kompakte Baugröße spricht für sie. Wem die hängende Montage am Lenker oder Gopro-Mount gefällt, erhält hier eine brauchbare Lampe.
Cateye GVolt 80.1 kaufen:











