Testbericht: Busch & Müller Lumotec IQ2 Luxos U

13. August 2013

Busch & Müller Lumotec IQ2 Luxos U

Preis: ab ca. 150 €
Beleuchtungsstärke: 70 Lux (Flutlicht 90 Lux)
Funktionen: Tagfahrlicht, Sensorfunktion, Standlicht, Lenkertaster, Flutlicht, Panorama-Nahlicht, USB-Ladefunktion mit integriertem Pufferakku, Rücklicht-Überwachung

Kaufen bei:

+ extrem breite Ausleuchtung
+ viele neuartige Zusatzfeatures
o USB-Ladeausgang problematisch bei stromhungrigen Geräten (ständiger Wechsel zwisch Laden/nicht Laden)
o Ladeleistung des USB-Ausganges liegt im Mittelfeld im Vergleich mit ähnlichen Geräten (ggf. nicht im Scheinwerfer integriert)
Ausleuchtung nur im Zentrum hell, andere Bereiche eher dunkel
sehr hoher Preis

Verpackung und Lieferumfang

Der Luxos U wird mit einem umfangreichen Zubehör geliefert. Neben dem Scheinwerfer waren mit dabei:
Anschlusskabel, ansteckbarer Reflektor, Bedienungsanleitung und Beiblatt mit Hinweisen, Lenkertaster mit Montagematerial (bei aktuellen Versionen fest mit dem Scheinwerfer verbunden), Kabelkanal zum Anstecken am Halter, Torx/Sechsrund-Schlüssel zum Verstellen des Scheinwerfers.

Die Verbindung zwischen Scheinwerfer und Halter kann nicht mit einem normalen Innensechskant gelockert werden. Stattdessen wird ein weniger verbreiteter Torx/Sechsrund-Schlüssel verwendet, der mitgeliefert wird. Ich vermute mal, dass das den Diebstahlschutz ein wenig verbessern soll…

Was beim Lumotec Luxos sofort auffällt: er ist ein ganzes Stück größer als die meisten anderen Scheinwerfer. Über das Aussehen mag man geteilter Meinung sein, aber in meinen Augen ist das ein logischer Schritt. Schließlich lässt sich mit einem größeren Reflektor leichter eine gute Lichtverteilung erreichen.

Der obere Teil des Luxos besteht aus Metall, was der Wärmeableitung zugute kommen dürfte.

Features

Der Luxos U bietet eine Reihe Neuerungen, die sich bei Konkurrenzprodukten bisher kaum oder garnicht finden lassen. Einige davon werden übrigens über einen integrierten Akku ermöglicht bzw. unterstützt.

  • Bedienung über Lenkertaster: Neben einem Taster hinten am Scheinwerfer lässt sich der Luxos U auch über einen Taster der am Lenker angebracht wird bedienen. Der Lenkertaster ist übrigens optional und muss nicht verwendet werden. Update: der Lenkertaster ist bei aktuellen Versionen fest mit dem Scheinwerfer verbunden
  • zuschaltbares Flutlicht: mit der im Akku gespeicherten Energie kann die Lichtstärke nochmals für eine gewisse Zeit erhöht werden. Es werden dann 90 Lux erreicht (bei voll geladenem Akku ca. 15 min)
  • Panorama-Nahlicht: Bei geringer Geschwindigkeit wird der Scheinwerfer gedimmt und der Nahbereich mit Zusatz-LEDs ausgeleuchtet. Auch bei aktiviertem Flutlicht ist das Panorama-Nahlicht aktiv.
  • Rücklichtüberwachung: eine LED zeigt an, ob das Rücklicht funktioniert
  • USB-Ladefunktion: am Lenkertaster befindet sich eine USB-Buchse, über die Smartphones, Navis etc. aufgeladen werden können

Ansonsten bietet der Luxos U auch weitere Features, die nichts neues sind:

  • Standlicht: dieses wird über den Akku gespeist. Die Helligkeit kann zwischen normal und hell umgeschaltet werden
  • Tagfahrlicht: Zwei LEDs leuchten bei eingeschaltetem Scheinwerfer am Tag und verbessern die Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer
  • Sensorfunktion: Scheinwerfer schaltet sich selbstständig ein wenn es dunkel ist, tagsüber leuchten die Tagfahrlicht-LEDs

Montage

Der Metall-Halter des Luxos wird wie üblich mit einer Schraube an der Gabel befestigt. Positiv ist hervorzuheben, dass das Anschlusskabel nicht fest am Scheinwerfer befestigt ist. Stattdessen wird das mitgelieferte Anschlusskabel über Steckkontakte angeschlossen. Bei einem Defekt des Kabels ist ein Austausch so problemlos möglich.
Das Rücklicht wird an die vorgesehenen Kontakte des Luxos angeschlossen.

Der Lenkertaster wird mit einem Gummiring (zwei verschiedene Größen mitgeliefert) oder einem Kabelbinder (ebenfalls mitgeliefert) befestigt. Das Kabel des Lenkertasters hat einen 4-poligen 3,5mm-Klinkenstecker, mit dem dieser mit dem Scheinwerfer verbunden wird. Bei aktuellen Versionen des Luxos ist der Lenkertaster fest mit dem Scheinwerfer verbunden.

Bedienung

Bedient werden kann der Scheinwerfer entweder über den Taster des Scheinwerfers direkt oder über den Lenkertaster. Beide sind völlig äquivalent.

Ein langer Druck auf den Taster schaltet den Scheinwerfer ein bzw. wieder aus. Hinten am Scheinwerfer leuchtet im eingeschalteten Zustand eine gelbe LED. Eingeschaltet bedeutet übrigens, dass tagsüber die Tagfahrlicht-LEDs leuchten und der Hauptscheinwerfer gedimmt. Nur bei Dunkelheit leuchtet der Hauptscheinwerfer mit voller Stärke.

Ein kurzer Druck auf den Taster wird je nach Betriebszustand unterschiedlich interpretiert. Bei ausgeschaltetem Scheinwerfer wird damit die Lichthupe ausgelöst. Die Tagfahrlicht-LEDs leuchten dann für ca. 1s auf. Bei eingeschaltetem Licht dagegen wird damit das Flutlicht eingeschaltet. Der Scheinwerfer leuchtet dann noch etwas heller, leert damit allerdings den Akku, da der Dynamo nicht genug Strom bereitstellen kann. Bei vollem Akku sind etwa 15 min Flutlicht möglich. Übrigens leuchtet auch das Standlicht bei aktiviertem Flutlicht heller. Bei aktiviertem Flutlicht wird dies durch eine blaue LED an der Rückseite des Scheinwerfers sowie am Lenkertaster signalisiert. Mit einem weiteren kurzen Druck auf den Taster deaktiviert man das Flutlicht wieder.

Die Rücklichtüberwachung prüft ständig, ob der Strom zum Rücklicht korrekt fließt. Ist das der Fall, wird das durch eine grüne LED an der Scheinwerferrückseite angezeigt. Wird vom Rücklicht kein Strom verbraucht, was darauf hindeutet, dass entweder keines angeschlossen ist oder ein Defekt vorliegt, dann erlischt die grüne LED. Sollte es zu einem Kurzschluss im Rücklicht-Stromkreis kommen, wird dies durch eine blinkende grüne LED angezeigt. Das kann allerdings auch kurzzeitig auftreten, wenn der Standlichtkondensator des Rücklichts geladen wird, da dieses dann mehr Strom zieht.

Beurteilung der Ausleuchtung

Nun zum wichtigsten Teil: wie ist die Ausleuchtung des Luxos U zu beurteilen? Die folgenden Ausführungen beziehen sich zunächst auf den Normalmodus, also bei nicht aktiviertem Flutlicht. Da die Ausleuchtung des Luxos B der des Luxos U im Normalmodus entspricht, gilt das folgende auch für den Luxos B. Was sofort auffällt ist, dass die ausgeleuchtete Fläche wesentlich breiter ist, als bei allen anderen Dynamoscheinwerfern die ich kenne. Grob geschätzt ist die Ausleuchtung etwa doppelt so breit wie bei einem IQ Cyo oder IQ Fly. Zaubern kann allerdings auch der Luxos nicht. Vermutlich holt er insgesamt etwas mehr Licht aus dem vorhandenen Strom als andere Lampen, aber zum großen Teil wird die breite Ausleuchtung damit erkauft, dass die Ausleuchtung dunkler ist, als bei anderen Scheinwerfern. Warum der Luxos trotzdem mit einer sehr hohen Beleuchtungsstärke von 70 Lux angegeben ist? Diese erreicht er nur in einem relativ schmalen Bereich in der Mitte des Leuchtkegels, beginnend etwa 10-15 m vom Rad entfernt.

Trotz allem gefällt mir die breite Ausleuchtung aber sehr. Gerade in Kurven hat man damit nicht mehr so sehr das Gefühl in ein schwarzes Loch zu fahren. Und hell genug ist die Ausleuchtung in meinen Augen trotzdem. Mit gemischten Gefühlen sehe ich leider den besonders hell ausgeleuchteten Bereich im Zentrum. Auf der einen Seite sieht man so im Zentrum wo es besonders wichtig ist, besonders gut. Auf der anderen Seite stellen sich die Augen auf diese recht hohe Beleuchtungsstärke ein, was das Sehen in den weniger hell ausgeleuchteten Bereichen verschlechtert. Ich würde es tendenziell bevorzugen, wenn der Unterschied zwischen zentralem und weiter seitlich liegendem Lichtkegel weniger ausgeprägt wäre.

Wer einen besonders breiten ausgeleuchteten Bereich will, der sollte den Luxos ernsthaft in Betracht ziehen. Mir ist kein anderer Dynamoscheinwerfer bekannt, der das bietet. Wer das verfügbare Licht allerdings eher konzentriert haben will, der wird mit dem Luxos wohl eher nicht glücklich werden.

Bitte beachten bei der Interpretation des Lichtvergleichsfotos:
Die Ausleuchtung des Luxos ist sogar noch breiter, als das Foto vermuten lässt. Die Bereiche am Rand, auf denen im Bild kaum noch etwas zu erkennen ist, erscheinen real etwas heller ausgeleuchtet (Grund ist der größere Kontrastbereich des Auges im Vergleich zur Kamera).

Lichtvergleichsfotos verschiedener Dynamoscheinwerfer gibt es auch auf der Marktübersichtsseite Dynamoscheinwerfer

Flutlicht

Das Flutlicht wird mit einem Druck auf den Lenkertaster oder den Taster am Scheinwerfer aktiviert. Ist es eingeschaltet, wird dies mit einer blauen LED sowohl an der Scheinwerferrückseite als auch am Lenkertaster angezeigt.

Mit der Flutlichtfunktion wird die Lichtstärke nochmals erhöht und zwar im gesamten ausgeleuchteten Bereich. Im Zentrum stehen dann 90 statt 70 Lux zur Verfügung. Die dafür nötige Energie kann der Dynamo allerdings nicht liefern, er muss dem Akku entnommen werden. Dementsprechend ist dieser Modus nur begrenzt nutzbar, bei vollgeladenem Akku etwa 15 Minuten.

Zusätzlich wird bei eingeschaltetem Flutlicht auch das Panorama-Nahlicht (s.u.) aktiviert, um die Ausleuchtung im Nahbereich zu verbessern.

Das Flutlicht ist eine interessante Funktion für schwierige Streckenabschnitte, wo man das Maximum an Licht haben möchte. Allerdings sollte man den Effekt nicht überschätzen. Mein subjektives Empfinden ist, dass man damit nur etwas besser sieht, der Effekt ist keinesfalls gravierend.

Panorama-Nahlicht

Wozu ein Panorama-Nahlicht? Bei niedriger Geschwindigkeit stellt der Nabendynamo weniger Strom zur Verfügung, was dazu führt, dass die Helligkeit eines Dynamoscheinwerfers dann abnimmt. Gleichzeitig wird eine Ausleuchtung in der Ferne bei langsamer Fahrt weniger wichtig. Warum also nicht das wenige Licht was noch zur Verfügung steht, auf den Nahbereich konzentrieren? Genau das wird mit dem Panorama-Nahlicht realisiert.

Das Panorama-Nahlicht wird bei niedrigen Geschwindigkeiten (Werkseinstellung ab ca. 15 km/h) zugeschaltet. Dies erfolgt übrigens nicht abrupt wie beim Axa Luxx70 plus, sondern das Panorama-Nahlicht wird mit abnehmender Geschwindigkeit zunehmend heller, bis es bei etwa 6 km/h seine volle Intensität erreicht. Der irritierende Wechsel wie beim Luxx70 plus entfällt somit. Realisiert ist das Panorama-Nahlicht über zwei zusätzliche LEDs.

Auch hier gilt, ähnlich wie beim Flutlicht: eine gute und sinnvolle Neuerung, deren Effekt man allerdings nicht überschätzen sollte. Die Ausleuchtung im Nahbereich wird damit bei sinkender Geschwindigkeit nach meinem Empfinden nicht besser, sondern nimmt nur weniger stark ab als bei anderen Fahrradlampen. Aber auch das ist ja schonmal nicht schlecht.

Die Grenzgeschwindigkeit des Panorama-Nahlichts lässt sich erfreulicherweise selbst einstellen. Dazu muss während der Fahrt für ca. 10s der Lenker- oder Scheinwerfertaster gedrückt werden. Währenddessen schaltet sich der Scheinwerfer 5x ein und aus. Die durchschnittliche Geschwindigkeit die während den 10s gefahren wurde, ist dann die Mitte des Geschwindigkeitsbereiches, in dem das Panorama-Nahlicht leuchtet.
Wenn ich es richtig verstanden habe also beispielsweise: Fährt man also während des Einstellvorganges im Schnitt 10 km/h, so beginnt das Panorama-Nahlicht bei 14 km/h zu leuchten und erreicht bei 6 km/h seine volle Stärke. Fährt man im Schnitt 15 km/h so liegt der eingestellte Bereich zwischen 6 und 24 km/h.

Standlicht

Der Vollständigkeit halber noch einige Erfahrungswerte mit dem Standlicht. Dieses wird beim Luxos U über den integrierten Akku gespeist. Bei anderen Fahrradlampen wird das Standlicht über einen Kondensator gespeist. Ein Akku bietet natürlich eine wesentlich größere Kapazität. Diese nutzt der Luxos U, um zwei Standlicht-Stufen anbieten zu können. Die hellere davon leuchtet deutlich heller als bei allen anderen Dynamo-Scheinwerfern die mir bekannt sind.

Beim normalen Standlicht leuchten übrigens die Tagfahrlicht-LEDs und der Hauptscheinwerfer gedimmt. Ideal um gesehen zu werden. Bei der zweiten Standlicht-Stufe leuchtet dagegen nur der Hauptscheinwerfer, dafür aber heller. Ideal, um selbst optimal zu sehen.

Angst, dass das Standlicht den Akku völlig entlehrt, muss man übrigens nicht haben, da sich dieses nach einigen Minuten selbst abschaltet um den Akku zu schonen.

USB-Ladefunktion

Nun einige Erfahrungen zu einem meiner Lieblings-Features des Luxos U: die USB-Ladefunktion. Auf längeren Touren bei denen man keine Möglichkeit zum Laden von Smartphone, Navi u.ä. hat, ist das eine sehr sinnvolle Funktion.

Zwar sind schon seit einiger Zeit USB-Ladegeräte für Dynamos verfügbar, die zusätzlich zum Scheinwerfer an den Dynamo angeschlossen werden und eine Ladefunktion anbieten. Aber dazu muss man eben noch ein zusätzliches Gerät am Fahrrad anbringen und verkabeln. Von daher finde ich die Lösung, diese Funktion direkt in den Scheinwerfer zu integrieren optimal.

Getestet habe ich die Ladefunktion hauptsächlich mit dem Samsung Galaxy Note I. Die Besonderheit an diesem Smartphone: das Display ist mit 5,3 Zoll sehr groß und verbraucht daher viel Strom. Ideal also, um die Ladefunktion des Luxos U unter erschwerten Bedingungen zu testen.
Nach einigen kürzeren Tests auf Tagestouren durfte der Luxos U sich dann auf meiner 2-wöchigen Tour von der Donauquelle bis Wien beweisen. Da ich hauptsächlich im Zelt übernachtet habe und kaum eine Lademöglichkeit hatte, war ich daher auch ziemlich stark auf dem Luxos angewiesen.
Noch kurz etwas zum Nutzungsprofil des Smartphones während der Fahrt: Navigation gelegentlich in größeren Städten, ansonsten abends mal Emails checken, Wetterbericht und Nachrichten lesen und ähnliches…

Um es zunächst kurz zusammenzufassen: es hat funktioniert. Auch wenn ich ein paar mal “geschummelt” habe und mir ein richtiges Bett in einer Pension gegönnt habe und den Akku dort an der Steckdose auch wieder vollladen konnte: ich stand nie mit leerem Akku da. Einige Kritikpunkte gibt es allerdings trotzdem.

Zunächst eine kurze Erklärung zur Ladefunktion des Luxos. Diese ist mit dem internen Pufferakku gekoppelt. Ist dieser stark entladen, schaltet der Luxos die Ladefunktion ab und lädt erstmal den Pufferakku. Hat dieser einen ausreichenden Ladestand erreicht, dann wird dies durch eine rote LED am Lenkertaster signalisiert und die Ladefunktion wird aktiviert. Wird nun ein Gerät angeschlossen, so nutzt dieses nicht nur den vom Nabendynamo bereitgestellten Strom, sondern auch den aus dem Pufferakku. Das hat zum einen zur Folge, dass auch im Stand eine gewisse Zeit geladen werden kann. Zum anderen aber auch, dass angeschlossene Geräte während der Fahrt einen hohen Ladestrom ziehen können, wenn sie denn wollen, auch wenn der Nabendynamo diesen nicht bereitstellen kann. Natürlich nur so lange der Pufferakku genügend geladen ist.

In der Praxis war es so, dass die Ladefunktion im Stand nur dann funktionierte, wenn der Pufferakku sehr voll geladen war. Das war jedoch ein Zustand, der fast nie auftrat. Das Galaxy Note genehmigt sich nämlich ca. 1 Ampere, wenn es diese bekommen kann. Ein Strom, den der Nabendynamo nicht liefern kann. Der Pufferakku wurde bei aktiver Ladefunktion also recht schnell geleert. An einem bestimmten Punkt stoppte der Luxos dann das Laden des Gerätes und hat erstmal den Pufferakku wieder nachgeladen.

Soweit so gut, zwei Punkte sind allerdings ärgerlich. Erstens kann ich mir nicht vorstellen, dass das besonders effizient ist. Beim Laden des Pufferakkus treten natürlich Verluste auf und wenn der Pufferakku dann mein Gerät lädt noch einmal. Noch ärgerlicher ist allerdings, dass damit immer zwischen Laden und nicht Laden gewechselt wird. Manchmal im Rhytmus von einigen Minuten was noch ok ist. Manchmal allerdings auch im Abstand von nur einigen Sekunden. Wann die Abstände größer und wann kleiner waren, ließ sich leider nicht herausfinden.

Warum ist das ständige Wechseln zwischen Laden und nicht laden schlecht? Weil immer wenn das Laden startet oder beendet wird, das Display eingeschaltet wird. Das ist natürlich gerätespezifisch, aber zumindest ist es bei vielen Samsung-Handies die ich kenne der Fall und lässt sich auch nicht deaktivieren. Um das nicht gar zu schlimm zu machen, habe ich beim Laden eingestellt, dass der Bildschirm sich nach 15 s automatisch abschaltet und außerdem die Helligkeit auf Minimum gesetzt. Trotzdem, im Extremfall lädt man dann mit ständig eingeschaltetem Display, was eine Menge Strom zieht und das Laden stark verlangsamt.

Alles was ich bis hier her berichtet habe, tritt natürlich speziell bei meinem Gerät auf. Bei anderen Geräten mögen diese Probleme nicht auftreten oder weniger dramatisch sein. Rein von der Logik her dürften aber Geräte die beim Laden viel Strom ziehen (sprich alle modernen Smartphones, von Tablets garnicht zu reden) das Problem des Wechselns zwischen Laden/nicht Laden verursachen.

Aber wie gesagt: ich stand trotzdem nie ohne leeren Akku da. Wenn das Wechseln zwischen Laden/nicht Laden zu schnell wurde, habe ich das Ladekabel einfach abgezogen und erstmal wieder den Pufferakku einige Kilometer geladen. Es war jetzt nicht so, dass ich das ständig hätte tun müssen, aber ein wenig nervig ist es ehrlich gesagt schon, wenn man ständig darauf achten muss.

Tendenziell wäre hier für mich ein Gerät ohne Pufferakku besser geeignet. Für einige Geräte ist ein Pufferakku dagegen Pflicht: Bei einigen Navis muss bei jedem Ampelstopp sonst eine nervige Meldung weggeklickt werden und auch einige Smartphones sind wohl sehr zickig, wenn der Ladestrom nicht konstant ist. Sicher vorhersagen, welcher Dynamo-Lader mit welchem Gerät gut funktioniert, kann man leider nicht. Ausprobieren ist hier noch immer die einzige sichere Methode.

Übrigens gibt es auch auf der Herstellerseite ein ein Statement zur USB-Ladefunktion. Dort wird das E-Werk empfohlen, wenn das Laden von Geräten der hauptsächliche Anwendungszweck ist. Dieses besitzt keinen Pufferakku und stellt wohl eine höhere Leistung zur Verfügung.

Nun habe ich ziemlich viel Text aufgewendet, um die Probleme zu beschreiben. Aber das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ladefunktion für mich gut, wenn auch nicht perfekt funktioniert. Zum dauerhaften halten des Ladezustandes bei Nutzung des Galaxy Note als Navi verbraucht das große Display zu viel Strom. Auf einer mehrtägigen Tour bei moderater Handynutzung immer ein geladenes Gerät zu haben, funktioniert aber.
Wer kein Riesen-Display hat, dürfte wohl schon besser dran sein als ich. Wer statt einem Smartphone ein Navigationsgerät laden möchte, dürfte vermutlich auch mit einem dauerhaften Einsatz gut zurechtkommen, ohne dass der Akku leer wird.

Erfahrungen mit dem Lenkertaster

Nun ein paar Erfahrungswerte mit dem Lenkertaster. Um ehrlich zu sein, ist dieser in meinen Augen unnötig, wenn es um das pure Ein- und Ausschalten des Scheinwerfers geht. Eine hübsche Spielerei, die ich nicht wirklich brauche. Anders ist es natürlich bei der Flutlichtfunktion. Wenn man die mal kurzzeitig einschalten will, wäre alles andere als ein Lenkertaster unbrauchbar. Da ich die Flutlichtfunktion allerdings wie oben beschrieben nicht wirklich überwältigend fand und daher nach einigen malen probieren selten benutzt habe, ist auch der Lenkertaster für mich eher überflüssig.

Das Anschlusskabel ist übrigens gerade so lang, dass man es komfortabel vom Lenker bis zum Scheinwerfer verlegen kann. Wer den Luxos U beispielsweise an einem Liegerad verwenden will, für den ist das Kabel deutlich zu kurz. Wer so etwas braucht, wendet sich am besten an den Hersteller, auf Anfrage lässt sich da wohl was machen…

Von einigen habe ich auch schon gehört, dass der Lenkertaster nicht sehr haltbar sein soll. Bisher kann ich das nicht bestätigen, aber eine Testzeit von ein paar Monaten ist auch deutlich zu kurz, um hier belastbare Aussagen machen zu können.

Alte Version des Luxos: Probleme bei Dauerregen

Dieser Abschnitt bezieht sich vor allem auf den alten Lenkertaster, der noch nicht fest mit dem Scheinwerfer verbunden war. Aktuelle Versionen des Luxos sollten diese Probleme hoffentlich nicht mehr haben

Elektronik und Nässe verträgt sich nicht gut. Fahrradscheinwerfer sollten daher gut gegen das Eindringen von Nässe geschützt sein. Der Luxos U ist das auf den ersten Blick auch, leider habe ich aber trotzdem einige Probleme bei Nässe gehabt. Sicher hängt das auch mit der vermutlich eher komplizierten Elektronik des Luxos zusammen.

Nachdem mein Rad einige Stunden bei starkem Regen draußen stand, funktionierte der Lenkertaster nicht mehr. Die USB-Buchse war übrigens ordnungsgemäß verschlossen. Aber scheinbar ist doch etwas Wasser eingedrungen: im inneren konnte man durch die leicht transparente Oberseite des Tasters kleine Wassertropfen erkennen. Zunächst machte das keine Probleme. Am nächsten Tag jedoch begann der Scheinwerfer sich alle paar Sekunden ein- und auszuschalten. Zog man den Lenkertaster ab, war wieder alles ok. Nachdem ich den Lenkertaster einige Tage trocknen lassen hatte, funktionierte aber alles wieder und er hat bis heute keine Probleme mehr gemacht.

Auch ein weiteres Nässeproblem gab es allerdings. Auf meiner zweiwöchigen Sommertour gab es einen unschönen Tag mit Dauerregen. Den Lenkertaster hatte ich schon vorsorglich am Morgen entfernt, weil ich kein Risiko eingehen wollte. Ich habe sehr darauf geachtet (beim Entfernen hat es nur genieselt) beim Verschließen der Gummiabdeckung alles trocken zu halten. Entweder das hat nicht gereicht oder es ist woanders Wasser eingedrungen. Jedenfall fing der Scheinwerfer nach einiger Zeit an, sich gelegentlich von selbst aus oder einzuschalten. Nicht unbedingt schön, denn bei schlechter Sicht und teilweise Strecken auf stark befahrenen Straßen wollte ich schon ganz gerne das Tagfahrlicht nutzen…
Aber immerhin: auch dieses Problem verschwand am Folgetag glücklicherweise wieder…

Es ist nun daraus schwer abzuleiten, wie sensibel der Luxos U wirklich auf Nässe reagiert. Vielleicht hatte ich auch einfach nur Pech… Zumindest das Problem mit dem Lenkertaster ist aber auch schon bei anderen aufgetreten.

Vergleich mit der Basisversion Luxos B

Nun noch ein paar Worte über die Basisversion des Luxos: den Luxos B. Dieser besitzt keinen integrierten Pufferakku, keinen Lenkertaster, keine USB-Ladefunktion, kein Panorama-Nahlicht, kein Flutlicht und keine Rücklicht-Überwachung. Ein Luxos ohne Schnickschnack also. Das Standlicht ist hier wie sonst üblich mit einem Kondensator realisiert.
Wer auf die vielfältigen Zusatzfunktionen des Luxos U verzichten kann und will, dem sei hier der Luxos B ans Herz gelegt. Denn ansonsten bietet dieser die gleiche Lichtstärke und die gleiche Lichtverteilung. Für mich persönlich ist die USB-Ladefunktion eigentlich das einzige Feature, das mir gegenüber dem Luxos B einen deutlichen Mehrwert liefert. Aber welche Features nun nützlich sind und welche nicht ist natürlich auch Ansichtssache…

Zusammenfassung und Fazit

Der Luxos U bietet einige neue Funktionen, die es bisher nicht gab. Realisiert werden diese größtenteils durch einen integrierten Pufferakku, der den Scheinwerfer in die Lage versetzt, für einige Zeit mehr Energie zur Verfügung zu haben, als der Dynamo liefern kann. Ob diese Zusatzfunktionen nützlich sind oder nicht, das kann nicht allgemein beantwortet werden sondern hängt stark von Einsatzzweck und persönlichen Vorlieben ab.

Auch die Ausleuchtung und Lichtverteilung ist Geschmackssache. Der Luxos verteilt das Licht sehr breit, mir ist kein anderer Scheinwerfer mit so einem breiten Lichtkegel bekannt. Richtig hell (70 Lux) ist der Luxos allerdings nur in einem relativ kleinen Bereich in der Mitte. Wer also eine breite Ausleuchtung sucht, könnte hier den passenden Scheinwerfer gefunden haben. Wer das Licht lieber konzentriert haben will, wird wohl mit dem Luxos eher nicht glücklich werden.

Die USB-Ladefunktion des Luxos ist der einzige in einen Scheinwerfer integrierte Dynamolader mit Pufferakku. Das ist bei manchen Geräten Pflicht. Bei anderen Geräten dagegen führt dieser zu gelegentlichen Problemen.

Eine uneingeschränkte Empfehlung gibt es von mir also nicht. Aber zumindest kann ich eines sagen: wenn ich nicht gerade mal wieder einen anderen Scheinwerfer teste, bleibt der Luxos U an meinem Rad… Ich freue mich fast auf den Herbst, wenn ich ihn mal wieder öfter in Aktion sehen kann und nicht nur spazieren fahre…

Lumotec IQ2 Luxos B Lumotec IQ2 Luxos U
Bezugsquellen Amazon, eBay, Bike24, Rose Amazon, eBay, Bike24, Rose
Preis ab ca. 80 € 120 €
Tagfahrlicht ja ja
Standlicht ja ja
Sensorfunktion ja ja
Lenkertaster nein ja
Panorama-Nahlicht nein ja
Flutlicht nein ja
Pufferakku nein ja
USB-Ladefunktion nein ja
Rücklicht-Überwachung nein ja

Update: Lenkertaster überarbeitet

Nach Verfassen dieses Testberichtes habe ich etwas Feedback von Busch & Müller erhalten. Dabei wurden mir einige geplante Änderungen mitgeteilt, die ich nach Rücksprache hier weitergeben darf: Demzufolge wurde der Lenkertaster überarbeitet und es dringt in diesen kein Wasser mehr ein. Außerdem ist wohl in Zukunft geplant, den Lenkertaster fest mit dem Luxos U zu verbinden, also keinen Klinkenstecker mehr zu verwenden. Zwar ist ein Entfernen des Lenkertasters so nicht mehr möglich, dafür sollte dann aber alles 100% dicht sein. Die Probleme bei Feuchtigkeit gehören so in Zukunft also hoffentlich der Vergangenheit an, was sehr zu begrüßen ist!

weitere Testberichte...

findest du verlinkt auf den Übersichtsseiten: Sowie in der Übersicht zu Tests von Fahrradbeleuchtung.

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Kommentare [43]

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— Knut · 10. November 2017, 18:26 · #

Hier läuft ein Luxos U seit 3 Jahren. Die Ausleuchtung ist top und lässt bei mir keine Wünsche offen. Das U ist für mich das Sahnehäubchen an dem Scheinwerfer. Nicht oft, aber immer wieder habe ich eine Nachtfahrt in der Stadt und auch durch den Wald in unbekanntem Gelände. Ich starte mit 60% Batterie, habe mein iPhone SE permanent als Navi laufen und der Ladezustand steigt, mit Licht und laufender Navigation (Galileo app) und Display. Genial.

Bei mir war das Kabel mit dem USB Anschluss einmal defekt. Wurde von BUMM über Bike24 ausgetauscht. Service gut.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 26. September 2016, 08:32 · #

@Daniel

Ich denke schon dass es möglich ist, das Kabel zu verlängern. Allerdings habe ich es selbst nicht ausprobiert, kann also nicht wirklich weiterhelfen.
Soweit ich weiß bietet der Hersteller aber auf Anfrage auch eine Version mit längerem Kabel an (vermutlich gegen Aufpreis). Ich würde da ggf. mal anrufen was sich machen lässt.

— Daniel · 24. September 2016, 21:05 · #

Hallo Stefan,

Habe mir den Luxos U für mein Lastenrad gekauft und nun die gleiche Frage wie Sebastian, kann man das Kabel zum Taster verlängern? Die 1,6 m reichen leider nicht aus.

— Verena · 29. November 2015, 17:39 · #

Hallo Stefan,

von mir stammt der Post Nr. 28 oben. Ich finde interessant, dass bei Kiwi (Nr. 35) die Stecker abgerostet sind: genau das ist mir diesen Frühling auch passiert! Klare Fehlkonstruktion, so eine pfriemelige Lasche direkt am Gehäuse. Bei anderen Lampen führt ein Kabel heraus, mit dem man weiterarbeiten kann. So musste ich das Gehäuse aufschrauben und direkt an die Platine Ersatz anlöten. Praktisch für B&M, bedeutet sicherlich Garantieverlust. Nun, es hat erstmal funktioniert.
Bis zum Totalausfall neulich. Jetzt ist der Puffer-Akku Fratze! Richtig funktioniert hatte er schon lange nicht mehr, immer nur wenige Sekunden Fernlicht möglich. Stöpselt man den Akku von der Platine ab, kann man die Lampe betreiben; angestöpselt bleibt alles tot.

War mein Bauchgefühl damals also richtig bezgl. “potentiell unzuverlässiger Schnickschnack”. Mir hat das Ding nur Ärger gemacht :-(

— Sebastian · 17. November 2015, 09:30 · #

Hallo,
Ich habe eine frage zur neuen Version der LUMOTEC IQ2 LUXOS U.
Und zwar fahre ich ein Lastenrad und habe das Problem das die taste unten am Fahrrad angebracht werden musste da das Kabel zu kurz ist (ich habe schon die 160cm Version brauche aber ca. 240cm – 260cm).
Besteht die Möglichkeit das Kabel zu verlängern? Löten etc. ist dabei kein Problem.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 16. Juli 2015, 08:22 · #

Hallo Andre,

das dürfte stark von der genauen Beschaffenheit der Straße abhängen…

Aber 50 km/h ist denke ich auch für den besten Dynamoscheinwerfer bei guter Straße grenzwertig. Das sind 14 m/s. Die halbwegs brauchbare Ausleuchtung reicht vll. bis 40m, man hat also 3 Sekunden “Vorausschau”. Etwas knapp würde ich sagen.

Was ich schon öfter mal gemacht habe, ist ein (gut befahrbarer) Waldweg nachts bergab. Bei 30 km/h fühlt man sich da schon sehr unsicher, egal ob mit Luxos, Cyo (Premium), Philips Saferide 60 oder anderen guten Dynamoscheinwerfern. Da habe ich mich mit einem zusätzlichen Akkuscheinwerfer deutlich besser gefühlt.

— Andre Pletschette · 14. Juli 2015, 22:34 · #

Micht würde es interessieren bis zu welchen Geschwindikeiten man mit solchen Lichtern sicher fahren kann. Beispielsweise kann man noch mit über 50km/h sicher über eine Landstrasse fahren oder riskiert man damit bereits dass man den nächsten heruntergefallenen Ast nicht mehr sieht?

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 10. Juni 2015, 06:22 · #

Hallo Kiwi,

ob das unter Garantie fällt, würde ich direkt beim Händler oder beim Hersteller anfragen.

Falls sich mit Garantie nichts machen lässt, würde ich mal versuchen den Scheinwerfer oben aufzuschrauben, vielleicht lässt sich ja etwas reparieren.

— Kiwi · 9. Juni 2015, 22:36 · #

hallo, habe mir März 2014 ein Lumotec IQ2 Luxos U
montiert. War 7 Wochen dann in NewZealand unterwegs und mit Licht und dem Laden ganz zufrieden. Mußte jetzt feststellen, daß mir ein Steck- anschluß durchrostete, der andere ist auch schon rostig (Lichtanlage). Läuft das unter Garantie ? Kann man eine Verlängerung anlöten ? Wäre zu schade alles zu entsorgen :-( gruß Kiwi

— Harti · 26. Februar 2015, 20:54 · #

Ich möchte den Ausführungen, des -kain braun in jeder Hinsicht zustimmen und dem Ganzen noch einen draufsetzen. Bei Minusgraden verlässt den Benutzer solcher Funzel jegliches Licht ! ! !

— kai braun · 27. Januar 2015, 19:44 · #

Ich habe im Nov 14 das alte Modell vom Luxos U gekauft und nach drei Wochen wegen “Wackelkontakt” (Licht ging zwischendurch einfach aus)reklamiert. Dann 7 (sieben !) Wochen gewartet und es kam das neue, verbesserte Modell mit der festen Leitungsinstallation. Am zweiten Nutzungstag und 2 Stunden Regen war der Scheinwerfer nicht mehr zu gebrauchen. Das Licht ging aus, musste mehrmals wieder eingeschaltet werden. Dann ließ es sich nicht mehr ausschalten und verlegte sich am Ende auf ein sehr amüsantes, aber nerviges Blinken, welches nicht abzustellen war. Ich hoffe sehr, dass der dritte Scheinwerfer endlich hält, was der sagenhafte Preis verspricht, bin aber nicht mehr sehr zuversichtlich.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 6. Januar 2015, 12:47 · #

Vielen Dank für deinen Bericht! Das deckt sich gut mit meinen Erfahrungen mit der alten Version. Allerdings sollen wohl die neueren Varianten mit fest verbundenem Lenkertaster weniger anfällig sein.

In der Bedienungsanleitung steht, daß bei Transporten “auf dem Kopf” (z.B. Dachgepäckträger) die Lampe mit einer Plastiktüte geschützt werden muß, damit keine Feuchtigkeit eindringt. Sagt schon vieles aus!

Das ist allerdings bei jedem Scheinwerfer so, nur dass es nicht bei jedem in der Bedienungsanleitung steht. Um Kondenswasserbildung bei Temperaturänderungen vorzubeugen bzw. die Feuchtigkeit zumindest abzuführen, dürfen die Gehäuse nicht völlig dicht sein. Sinn macht es da natürlich, ein Loch zum Luftaustausch nicht an der Oberseite sondern an der Unterseite zu belassen.

— Iss Nie Gelben Schnee · 5. Januar 2015, 20:07 · #

Und ich würde sagen, hier ist der Name auch Programm. Habe mich auf Anraten meines Radhändlers vor etwas mehr als einem Jahr für den LUXOS U entschieden (“Für häufige nächtliche Überlandfahrten würde ich auf jeden Fall den LUXOS U empfehlen”).

Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit (15 km einfach) und dies sind die Erfahrungen:

Im ersten Winter war ich manchmal überrascht, daß das Licht an war, obwohl ich mich nicht daran erinnern konnte, es angeschaltet zu haben. Naja, da dachte ich noch: Alzheimer.

Im Frühjahr ist dann plötzlich auf einer nächtlichen Überlandfahrt bei Regen das Licht im Sekundentakt an- und ausgegangen. Nach einigem Rätseln im Dunkeln hat scih gezeigt, daß ein Abstecken des Lenkertasters das Problem behebt.

Das automatische Anschalten des Lichts hatte ich definitiv immer mal wieder und auch bei deutlich über 0°. (davon steht in der Bedienungsanleitung auch nix).

Habe dann den Lenkertaster dem Händler geschickt, der ihn wiederum zu B&M geschickt hat, und die haben ihn ersetzt. Den Sommer über ging’s dann auch wieder.

Bei einem meiner Gespräche mit dem Händler meinte der dann: “Das wundert mich gar nicht, daß das Ding kaputt geht. Bei manchen Entwicklungen kann man das vorhersagen”. Schade, daß er mir das nicht schon beim Kauf vorhergesagt hat.

Jedenfalls ging es den Sommer über dann gut (über die anderen Probleme mit dem Rad möchte ich an dieser Stelle lieber nix schreiben, sonst wird das zu lang). Im Früh-Herbst zeigte der Scheinwerfer dann wieder Probleme bei Feuchtigkeit, bzw. Regen, und diesmal half ein Abziehen des Lenkertasters nicht. So ging die grüne Diode für das Rücklicht immer mal wieder aus (obwohl das Rücklicht funktionierte) und es zeigte sich ein Flackern vor allem bei unruhigem Untergrund.

Da das Rad aus anderen Gründen einen Zwangsaufenthalt in der Werkstatt hatte, reklamierte ich auch gleich den Scheinwerfer.

Der Händler sagte, daß B&M das Licht austauschen würde, aber momentan nicht lieferfähig sei. Das Fahrrad wurde also mit dem alten Licht wieder zu mir zurückgeschickt. Ich hoffte dann halt, daß das Licht zumindest diesen Winter noch durchhalten würde, aber diese Hoffnung sollte enttäuscht werden.

Jetzt ist es soweit, daß das Licht spontan immer wieder ausgeht, das Rücklicht nicht sofort angeht, und mein Vertrauen dahin ist. Ich bin gespannt, was der Händler bzw. B&M sagt.

Ich kann dieses Modell auf keinen Fall weiterempfehlen.

In der Bedienungsanleitung steht, daß bei Transporten “auf dem Kopf” (z.B. Dachgepäckträger) die Lampe mit einer Plastiktüte geschützt werden muß, damit keine Feuchtigkeit eindringt. Sagt schon vieles aus!

— Holger Miwald · 8. Dezember 2014, 23:59 · #

Die Lichtvergleichsfotos sind wirklich gut gelungen und spiegeln die Verteilung mit Ausnahme der letzten Strahlen auf 90° querab gut wieder.
Auch der Helligkeitsunterschied zum Cyo Premium deckt sich exakt mit meinen Eindrücken (beide am Rad montiert mit Umschalter).
Es ist wirklich schwer, sich für das homogenere, hellere, aber begrenzte Leuchtfeld des Cyo oder das lückenhafte, dunklere, 180° abdeckende, im Nahbereich sehr homogene Leuchtfeld des Luxos (B) zu entscheiden.

Ich vermisse noch einen Test des Edelux II, vor allem im Vergleich zum Cyo Premium.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 18. Oktober 2014, 15:52 · #

Hallo Verena,

das mit dem Pufferakku unter 0°C habe ich letztens auch gelesen, allerdings habe ich es selbst noch nicht erlebt, da ich den Luxos U im Winter bisher nicht eingesetzt habe.

Ich glaube aber es ist etwas anders, als du es interpretiert hast: Li-Akkus dürfen bei Minusgraden nicht geladen werden. Deshalb wird der Luxos U bei Minusgraden zwangseingeschaltet wenn man fährt, so dass der Dynamostrom verbraucht wird und nicht den Akku lädt. Im Stand sollte das Licht dann aber eigentlich abschalten…

Ob der Luxos U unzuverlässigen Schnickschnack hat, ist eine gute Frage. Wegen dem integrierten Pufferakku, Lenkertaster etc. bin ich etwas skeptisch. Auf der anderen Seite hat er bei mir bisher keine Probleme gemacht (bis auf die Nässeprobleme die mit dem überarbeiteten Lenkertaster nicht mehr auftreten sollten). Ist allerdings schwer, von einer einzelnen Erfahrung Schlüsse zu ziehen, außerdem ist es bei mir mit einem echten Langzeittest schwierig, muss ja immer neue Lampen testen :(

— Verena · 16. Oktober 2014, 10:11 · #

Hallo Stefan,

vielen Dank für den tollen Testbericht! Meine B&M Cyo N hat letzte Woche ihren Geist aufgegeben und ich brauchte Ersatz. Fahre bei jedem Wetter durch den Wald zur Arbeit und will eigentlich keinen potentiell unzuverlässigen Schnickschnack. Aber ich war sooo gespannt auf die Luxos, dass sie gestern per Post kam :)

Ist noch nicht installiert, sehe gerade in der Anleitung etwas Beunruhigendes, das Du nicht angesprochen hast: Bei unter 0°C soll sich der Luxos einschalten, um den Pufferakku zu schonen!? Heißt das, ich parke mein Fahrrad bei Frost und die Lampe leuchtet unausschaltbar ihren Akku leer (und nimmt danach womöglich in der Kälte Schaden?). Und wenn ich dann nach 8 Stunden heimradel, habe ich einen leeren Pufferakku ohne Flutlichtfunktion???

Was meinst Du?

Noch kann ich das Teil unbenutzt zurückschicken…

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 17. September 2014, 20:29 · #

Hallo Pedale,

grundsätzlich sollte das funktionieren.

Allerdings muss die Verbindung von Scheinwerfer und Rücklicht per Zweidrahtverkabelung erfolgen. Vei vielen Seitenläufern ist eine Masseverbindung über den Rahmen hergestellt, was beim Luxos wohl nicht funktionieren soll.

— Pedale 67 · 17. September 2014, 11:41 · #

Hallo,

vielen Dank für den aufschlussreichen Testbericht. So etwas ist bei der Entscheidungsfindung immer sehr hilfreich, zumal die Werbeaussagen und Produktbilder nicht immer 100% der Realität entsprechen bzw. nicht unerhebliche Aspekte geschönt oder einfach weggelassen werden.

Möchte mir diesen Scheinwerfer kaufen, bin mir aber nicht sicher, ob dieser auch an meinem City Bike mit Seitenläufer Dynamo funktioniert?
In der Produktbeschreibung fehlt diese Angabe komplett. In der Montageanleitung des Herstellers wird darauf hingewiesen, daß der Scheinwerfer nur mit einem Dynamo mit Wechselspannung funktioniert.
Kann mir da jemand Licht ins Dunkel bringen?

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 14. September 2014, 18:18 · #

Hi Andreas,

danke für deinen Erfahrungsbericht!

Den Vergleich mit einem Autoscheinerfer halte ich doch für etwas übertrieben, auch wenn ich zugeben muss, dass es einem manchmal so scheint. Aber im direkten Vergleich sieht man dann doch einen recht großen Unterschied, sonst würde man den Lichtkegel Luxos in der Stadt noch gut sehen…

Die Kombination Dynamolampe mit zusätzlicher Akkulampe verwende ich auch oft auf schwierigen Strecken. Sehr gute Kombination wie ich finde.

Zum Tagfahrlicht: es ist schon ein Unterschied, ob spezielles Tagfahrlicht oder normaler Scheinwerfer der auch am Tag an ist. Ein Scheinwerfer ist abgeblendet und leuchtet nur auf die Straße. Das sorgt dafür, dass er selbst nicht so gut gesehen wird, besonders am Tag. Ein Tagfahrlicht strahlt dagegen Licht in alle Richtungen ab und wird daher deutlich besser gesehen als ein normaler Scheinwerfer, selbst wenn die Leuchtkraft insgesamt deutlich kleiner ist.

Ob nun sinnvoll/nötig oder nicht darüber kann man sich aber natürlich streiten. Solange ich keine eindeutigen Studien kenne die den Nutzen von Tagfahrlicht bei Fahrrädern wiederlegen oder bestätigen, halte ich mich da zurück. Ich nutze es selbst aber zumindest gerne bei schwierigen Sichtverhältnissen (Nebel, Wald etc.), insbesondere auf der Landstraße.

— Andreas · 13. September 2014, 13:08 · #

Ich habe den B jetzt 2 Tage dran, der Scheinwerfer ist vergleichbar mit einen Autoscheinwerfer aber in der Stadt geht auch er unter aber dort braucht man ihn nicht so hauptsache man wird gesehen, bei Überlandfahrten ist er zwar nicht Schlecht aber Reicht mir nicht aus Ich habe meine Akku Lampe Sigma Sport zugeschaltet die immerhin 3 Verschiedene Leuchtstärken hat & diese Kombination ist Perfekt ! Es ist dann so als wenn man beim Auto Fernlicht an macht.
Bei Regen hat er auch Fehler frei Funktioniert.
Zum Glück kann man die Lampe auch am Tage ausschalten so das man nicht gezwungen ist mit dem Tagesfahrtlicht zu fahren, warum B & M so viel Wind darum macht weiß ich zwar nicht, jede andere Lampe könnte man am Tage auch An lassen & hätte Tagesfahrtlich !

— Stefan · 12. September 2014, 13:02 · #

Hallo,

ja. Hab sie am Montag bei der Montage noch zusätzlich mit nem Schrumpfschlauch überzogen, da ich sie in den nächsten Wochen nicht benötige.
Soweit war ich sehr zufrieden, vor allem mit dem Flutlicht. Ist Wunderbar für die Hatz auf dem Waldweg früh um 5.

Nur bringt das alles nichts wenn sie nicht zuverlässig.
Die geht heute zurück zum Händler, ist ja noch nicht einmal eine ganze Woche in Betrieb.

Einen Chance bekommt die Luxos noch, habe mir eine neue bestellt.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 12. September 2014, 12:42 · #

Hallo Stefan,

tut mir leid zu hören. War denn die USB-Buchse vom Lenkertaster ordentlich zu? Wenn ja scheint es so, dass Busch & Müller die Kinderkrankheiten immer noch nicht völlig in den Griff gekriegt hat.
Oder vielleicht ein Garantiefall? Ich würde mich mal an Bumm wenden, meist sind die da recht kulant…

— Stefan · 12. September 2014, 07:58 · #

Ich habe den Luxos U seit dieser Woche, heute früh bei Regen auf die Arbeit gefahren und plötzlich ging er nur noch automatisch an und aus. Lies sich nicht schalten, gar nichts. War schön die restlichen 3km (von 25) im Dunkeln über die Hauptstrasse zu fahren. Das blinken hat mehr gestört als wenn er ganz ausgegangen wäre.

Ich kann ihn also nicht empfehlen… Hat ja nicht einmal stark geregnet

— Andreas · 8. September 2014, 09:39 · #

Ich habe mich für den Luxos B entschieden, erst wollte ich die U Kaufen, aber da das Flutlicht gerade mal 15 Minuten zu nutzen ist Lohnt es sich nicht, da die Technik noch nicht so weit ist, es ist wie mit den Akku Lichtern viele haben eine sehr hohe Lux Leistung aber der Akku ist zu Schwach, oder hohe Akku Leistung & Schwaches Licht.

Was mich am meisten an Beiden Lampen stört ist das Tagesfahrt Licht welche man nach meiner Meinung nicht Braucht ( für mich sind das alles Angstfahrer genauso die mit Wahrweste Fahren ) Trotz gut beleuchteter gut einsehbarer Straße Blicklicht & Dynamo Licht wurde ich von einem Autofahrer übern haufen gefahrern, egal welche Lampen man dran hat solange wie die Autofahrer denken sie sind alleine auf der Straße & brauchen auf andere keine Rücksicht nehmen solange spielt es für die auch keine Rolle welches Licht man hat ob am Tage oder in der Nacht, aber ich möchte halt selber entscheiden wann ich das Licht an mache.

Bei der Luxos U variante ist mir auch zu viel Schnikschnack mit dabei das Flutlich war eigentlich der Hauptgrund, warum ich erst die U variante wollte.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 6. September 2014, 11:54 · #

@Andreas,

schön dass ich bei der Entscheidung helfen konnte! Wofür hast du dich denn entschieden, Luxos U oder B und warum?

@Pohli
Ja, auch der Luxos B hat einen ansteckbaren Rückstrahler dabei.
Wegen dem Vergleich Luxos B und IQ Fly Premium einfach mal in der Übersicht Dynamoscheinwerfer schauen, da ist von beiden ein Lichtvergleichsfoto dabei. Grundsätzlich leuchtet der Luxos (B und U haben die gleiche Ausleuchtung) noch ein ganzes Stück breiter aus als Fly/Cyo Premium, insbesondere im Nahbereich. Allerdings geht das auf Kosten der Beleuchtungsstärke, die beim Luxos in den meisten Bereichen geringer ist

— Pohli · 5. September 2014, 14:26 · #

Ist bei der Luxos-B-Version auch ein ansteckbarer Rückstrahler dabei?
Im Testbericht wird die Ausleuchtung mit der der IQ Cyo und IQ Fly verglichen. Mich interessiert aber eher ein Vergleich zwischen Luxos B und IQ Fly Premium. Kann da jemand was zu schreiben? Bei Amazon sind’s momentan ca. 20 EUR Unterschied, tendiere zur Fly Premium ohne Tagfahrlicht, habe momentan nur so ‘ne Halogenfunzel.

— Andreas · 4. September 2014, 20:40 · #

Danke für den ausführlichen Test, mein Scheinwerfer hat gerade mal 20 Lux, ich habe mir deshalb schon die Sigma Sport geholt, die mit seinen 35 Lux & 80 Metern Leuchtweite sehr gut als Zusatzscheinwerfer genommen werden kann. Besonders gut ist die Sigma in totaler Dunkelheit da ich Tiere wie Fuchs & Hase schon von weiten sehe was meine Dynamo Leuchte nicht schaft, dadurch ist mir auch schon ein Dackel ins Rad gelaufen weil ich Ihn im Dunkeln nicht gesehen habe.
Nicht desto trotz möchte ich mir noch ein Neues Dynamo Licht zulegen, da ich eine Straße auf den Weg von & zurück auf Arbeit habe die sehr Schlecht ausgeleuchtet ist & die Straße über ziemlich miese Schlaglöscher verfügt !
Die Sigma ist auch er für mein Rennrad & den Cruiser gedacht wo kein Dynamo dran ist.
Mit deinen Test hast Du mir die große Entscheidung abgenommen ob ich mich für den Luxus U oder für den B entscheiden soll, viellen Dank dafür lg Andreas

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 31. August 2014, 09:11 · #

Danke für den Hinweis Stefan A., also schon wieder eine Änderung am Luxos. Wobei mir nicht ganz klar ist, warum nun diese Änderung. Vielleicht war der USB-Ausgang zu anfällig für das Eindringen von Feuchtigkeit, das könnte ich mir noch vorstellen.

— Stefan A. · 31. August 2014, 00:28 · #

Mittlerweile wird der Luxos U mit einem zusätzlichen Stecker am Lenkertaster geliefert. Dazu gibt es einen USB-Adapter. Soll heißen: Am Lenkertaster selbst ist keine USB-Buchse mehr sondern ein Abgang ähnlich dem E- bzw. USB-Werk.

Scheint wohl notwendig geworden zu sein, macht den Kabelsalat am Lenker nicht kleiner…

Stefan | Fahrradbeleuchtung Info · 28. Juni 2014, 08:58 · #

Hi Rene, mir hat der Saferide 60 recht gut gefallen. Aber ich denke das ist auch zu einem guten Teil Geschmackssache und worauf man Wert legt.

Dass der Cyo Premium eine gute Alternative zum Luxos (zumindest zu der B-Variante) ist, sehe ich genauso.

— Rene · 28. Juni 2014, 02:02 · #

Das Leuchtbild der Philips Saferide 60 hat mir nicht gefallen. Wurde verschenkt.

Der Cyo Premium 80Lux ist für 50,- Eur die kleinere und günstigere Variante zum Luxos.

Stefan | Fahrradbeleuchtung Info · 20. Juni 2014, 20:29 · #

M.G.:
ich würde mir deswegen nicht allzu große Sorgen machen, die meisten Kinderkrankheiten dürften mit dem mittlerweile überarbeiteten Lenkertaster behoben sein.

— M.G. · 20. Juni 2014, 14:36 · #

Wollte mir eigentlich am Samstag mein neues Fahrrad mit diesem Dynamoscheinwerfer abhohlen, aber die beschriebenen Kinderkrankheiten haben mich jetzt doch etwas verunsichert ob ich die richtige Wahl getroffen habe…

— HeinePotsdam · 13. Januar 2014, 08:37 · #

Anmerkung zur E-WERK Empfehlung:

Wir verwenden das E-WERK. Es ist ohne Pufferakku (er ist optinal) NICHT zum Laden von Smartphones verwendbar.
Die Smartphones werden ohne Akku ständig zwischen “Strom da” und “Strom nicht da”, weil ab und zu muss man anhalten oder langsam fahren.
Also ist auch hier der Akku Pflicht – und auch dann kann man keine Ladewunder erwarten. Es bleibt langwierig und stromhungrige Geräte (Tablets) werden kaum geladen.

— W.B. · 22. Dezember 2013, 18:11 · #

An meinem Luxos U geht seitlich das Kabel zum Taster ohne Abdeckung – als Feuchtigkeitsschutz -.
Gekauft wurde das Gerät diese Woche.

— Helmut Schönberger · 13. November 2013, 18:15 · #

Schwerwiegende Kinderkrankheiten kann ich bestätigen bis hin zum völligen Abschalten bei Dunkelheit! Mein Luxos U gehorchte am Anfang wunderbar und beginnend mit der ersten Regenfahrt hat er dann immer mehr gesponnen. Wildes Umschalten in alle möglichen Zustände, blinken, abschalten des Rücklichts und zum Schluss nur noch düsteres Fahrlicht. Heute hab ich ihn eingeschickt.

— Helmut Schönberger · 13. November 2013, 18:09 · #

Im Sommer war ich damit mehrere Wochen mit iPhone als Navi unterwegs. Das iPhone also mit GPS-tracks.com immer mit eingeschaltetem Bildschirm auch um meinen Weg aufzuzeichnen. Im Gegensatz zum Autor des Testberichts war der Akku abends immer voll mit Ausnahme einer langsamen Geländefahrt mit Schiebestrecken, da kam dann mal die Warnung “Batterie fast leer”, hat dann aber doch noch lange gereicht. Meine Ausstattung: Birdy mit SON XS

— Stefan M. · 10. November 2013, 13:49 · #

Zusammenfassung nach 0.5 Jahr Dauerbetrieb; etwa 3000 Km: – Läuft immer noch ohne Probleme mit Wassereintritt; selbst massive Regenfahrten waren im Herbst kein Problem – Ausleuchtung hilft im Herbst bei teilweise schlammigen, laubverdreckten Radwegen immens – Fernlicht bringt erst bei sehr dunklen wegen was, dann aber angenehm

— Tobias · 29. Oktober 2013, 16:15 · #

Hallo,

ich habe die Lampe mit Begeisterung ein halbes Jahr gefahren.
Wassereintritt am Schalter hat mich zwar irritiert, aber nicht gestört.
Dann hat die Lampe nach einer Regenfahrt plötzlich nicht mehr den Akku geladen.
Die Lampe ist dann zum Händler gegangen der sie zum Hersteller geschickt hat. Seit 7 Wochen warte ich jetzt auf Ersatz, aber der Hersteller kann im Moment nicht liefern, angesterebter Termin laut Händler ist die 46 KW.
Fazit: Tolle Lampe, die auch super Licht macht und mit tollen Zusatzfunktionen, aber mit massiven Kinderkrankheiten, wenn die weg sind auf alle Fälle empfehlenswert!!!

— Stefan M. · 20. Oktober 2013, 17:07 · #

Hallo Allerseits,

ich fahre nun seit einem halben Jahr die Luxos U. die Ausleuchtung ist ausgezeichnet und begeistert wirklich. Mit Feuchtigkeit habe ich keine Probleme; lief bis jetzt ohne Probleme. Ich bin sogar mal im Nieselregen USB-Laden unterwegs gewesen. Das Laden über USB funktioniert, solange man schnell genug ist (über 25 im Schnitt) sogar mit Licht.
Mit dem USB lädt er mit ausgeschalteten Licht bei 8-10 und bei 18 mit Tagfahrlicht; alles mit Schimano High-NabenDynamo. Laden habe ich mit Iphone 4 getestet. Wenn man jeweils länger drunter kommt geht das Laden aus, aber der Nabendynamo ist halt beschränkt.

Fahrradbeleuchtung Info · 10. September 2013, 16:38 · #

Danke für deinen Kommentar Töchtervater,

wie im Testbericht angedeutet finde ich das Panorama-Nahlicht nicht so überzeugend, dass ich extra deswegen zum Luxos U greifen würde.

Und der Philips Saferide 60 ist tatsächlich eine Überlegung wert. Vom Lichtfeld definitiv einer der besten Dynamoscheinwerfer die es gibt. Wer auf Tagfahrlicht, Sensorfunktion und passables Design verzichten kann, für den ist dieser in meinen Augen durchaus eine Alternative zum Luxos B.

— Töchtervater · 10. September 2013, 08:33 · #

Sehr schade, dass das Panorama-Nahlicht nicht Eigenschaft des IQ2 B ist.

Die Luxos U Version ist selbst mir (meine Töchter fahren immerhin ein aufgerüstetes Kokua 20 und ein Velotraum K2) zu teuer für ein Kinderrad.
Die Basisversion wäre ausreichend, aber ich sehe so kein wirkliches Distinktionsmerkmal zum Philips Saferide 60.

Hinweis an den Rezensenten: Das Philips leuchtet ebenfalls sehr breit aus, vgl. bspw. http://swhs.home.xs4all.nl/fiets/tests/verlichting/

Aber es sieht leider so pottenhäßlich aus…

— Joe · 21. August 2013, 13:27 · #

Danke für den tollen und ausführlichen Test. Ich habe den Luxos U selbst seit ein paar Tagen. Überzeugt hat er mich aber auch noch nicht zu 100%. Besonders das inhomogene Leuchtfeld sowohl im Panorama-Modus als auch im Flutlicht-Modus stört mich sehr. Hier habe ich deutlich mehr erwartet. Mein alter IQ Cyo mit Nahfeldausleuchtung arbeitet hier wesentlich angenehmer, wenn auch nicht mit einem so breiten Leuchtfeld. Vielleicht gewöhne ich mich noch dran.