Anleitung: Die Verkabelung bei Dynamobeleuchtung

8. November 2013

Da hat man nun seine schönen neuen Fahrradlampen montiert. Wenn man Glück hat, verwendet man die Verkabelung die vorher vorhanden war einfach weiter und schon kanns losgehen.
Aber was wenn nicht? Was wenn man die Verkabelung ganz oder teilweise neu verlegen muss? Wie geht man vor? Diese Frage wurde mir schon oft gestellt, also muss eine Anleitung her!

Diese Anleitung wird sich eher an Anfänger richten und wird diverse Speziallösungen (Verlegung in der Gabel usw.) ausklammern. Auch bin ich mir bewusst, dass es viele Dinge gibt, die man im Detail anders machen kann. Aber so wie ich es hier beschreibe, sollte es zumindest funktionieren. Ob das immer die beste Möglichkeit ist, darüber kann man sicherlich stundenlang fachsimpeln.

Übersicht: aktuelle LED-Dynamoscheinwerfer

Fahrradbeleuchtung Nabendynamo Lichtvergleichsbilder Fahrradbeleuchtung Aktuelle LED-Scheinwerfer bringen erstaunlich viel Licht auf die Straße. In unserer Übersicht werden aktuelle Exemplare aufgelistet und Vor- und Nachteile beleuchtet.
Übersicht LED-Dynamoscheinwerfer

Ich werde in dieser Anleitung übrigens von einem Nabendynamo ausgehen. Beim Seitenläufer unterscheidet sich die Montage in einigen Details, schon alleine weil der Dynamo an einer anderen Stelle angebracht ist.

was man braucht


Grundsätzliches

Eindraht- oder Zweidrahtverkabelung?

Generell gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder, man verlegt zwei Kabel (bzw. ein Doppelkabel mit zwei Adern) (= Zweidrahtverkabelung) oder man verlegt ein einzelnes Kabel und realisiert den anderen Kontakt über den Rahmen (= Eindrahtverkabelung).

Bei der Eindrahtverkabelung spart man sich ein wenig Draht. Dafür handelt man sich aber auf Dauer einige Probleme ein, da die Kontaktstellen zwischen Draht und Rahmen gerne korrodieren und der Kontakt dann nicht mehr sicher hergestellt ist.
Daher wird eigentlich generell eine Zweidrahtverkabelung empfohlen, diese werde ich daher hier beschreiben.

Schaltplan

Zum grundsätzlichen Verständnis, wie die Kabel verlegt werden, ein Schaltplan:

Verkabelung einer Beleuchtungsanlage beim Fahrrad

Es wird also ein Doppelkabel vom Dynamo zum Scheinwerfer gelegt und ein weiteres Doppelkabel von zwei Anschlüssen des Scheinwerfers zum Rücklicht. Jeder Scheinwerfer der für Nabendynamos geeignet ist, besitzt diese zusätzlichen Anschlüsse für das Rücklicht. Der Vorteil: mit dem Schalter des Scheinwerfers schaltet man dann das Rücklicht gleich mit ein und aus.

Auch wenn ein Dynamo Wechselstrom liefert, sollte man die Polarität beachten. Denn teilweise ist sowohl die Masse des Nabendynamos als auch die Masse des Scheinwerfers mit dem Rahmen verbunden. Ist das der Fall, kann man sich leicht ausrechnen was passiert, wenn man den Scheinwerfer verpolt anschließt: der Dynamo wird kurzgeschlossen und es kommt kein Strom beim Scheinwerfer an.
Ein Doppelkabel besteht i.d.R. aus einem schwarzen und einem schwarz-weißen Kabel. Das schwarz-weiße Kabel wird grundsätzlich für den Masseanschluss verwendet, so vermeidet man eine Verpolung.
An Dynamo, Scheinwerfer und Rücklicht muss man nun natürlich wissen, welcher Anschluss der Masseanschluss ist. Dieser ist mit einem Symbol gekennzeichnet, die drei Varianten die mir bisher untergekommen sind, sind oben im Schaltplan angegeben.

Teil 1: vom Dynamo zum Scheinwerfer

Jetzt weiß man also, welches Kabel man wo anschließen muss und kann theoretisch loslegen. In der Praxis stellt sich natürlich vor allem die Frage, wie man das Kabel am besten verlegt und anschließt, damit die Verbindung möglichst lange hält. Darum soll es im restlichen Teil des Artikels gehen.
Hier gibt es übrigens kein Patentrezept und ich möchte hier auch nicht über winzige Details philosophieren.

Anschluss am Scheinwerfer

Bei vielen Scheinwerfern kann man sich diesen Schritt sparen: das Anschlusskabel ist ohnehin bereits fest mit dem Scheinwerfer verbunden. Ansonsten sind meist zwei 2,8 mm Flachstecker am Scheinwerfer vorhanden, an die das mit entsprechenden Flachsteckhülsen versehenes Kabel angeschlossen wird.

Verlegen des Kabels

Nun wird das Kabel an der Gabel bis zum Nabendynamo verlegt. Damit das Kabel auch an der Gabel bleibt, wird es dort in regelmäßigen Abständen befestigt. Meistens werden dazu Kabelbinder verwendet. Gut funktionieren tut aber auch Isolierband.

Tipp: Kabelbinder und Isolierband am besten in Rahmenfarbe kaufen, wenn man Wert auf das Äußere seines Bikes legt.

Wenn man das ganze nun noch etwas robuster machen möchte, kann man auch zusätzlich einen Isolierschlauch bzw. Bougierrohr (ca. 5-6 mm Durchmesser) verwenden. Durch dieses schiebt man das Scheinwerferkabel hindurch und befestigt es dann, ebenfalls mit Kabelbindern oder Isolierband, am Rahmen. Das Kabel ist so besser geschützt.

Anschluss des Kabels am Nabendynamo

Zuletzt fehlt nun noch der Anschluss des Kabels am Nabendynamo. Hier gibt es je nach Hersteller unterschiedliche Systeme.

Am weitesten verbreitet dürften Nabendynamos von Shimano sein. Hier wird zum Dynamo ein kleiner Stecker mitgeliefert (auch einzeln erhältlich, z.B. Amazon). Um diesen zu öffnen, drückt man die kleine Lasche mit einem Schraubenzieher herein und zieht das Innenteil heraus. Die beiden Kontakte des Anschlusskabels werden dann ca. 1,5 cm abisoliert und von oben durch das Innenteil geführt (Polung beachten, Massesymbol ist auf dem Innenteil aufgeprägt). Die Kontakte dann nach oben biegen und das Außenteil wieder auf den Stecker schieben. Jetzt kann der Stecker an den entsprechenden Kontakt des Nabendynamos angeschlossen werden.

Ganz ähnliche Stecker verwenden übrigens SRAM, Shutter Precision und Supernova. Nur die SON-Nabendynamos verwenden ein anderes System. Hier wird das Kabel mit zwei 4,8 mm Flachsteckhülsen an den Dynamo angeschlossen.

Teil 2: von Scheinwerfer zum Rücklicht

Nun kommt der zweite Teil: die Verkabelung vom Scheinwerfer zum Rücklicht.

Verlegung am Rahmen

Zunächst wird man das Kabel irgendwo am Rahmen entlang verlegen müssen. Der kürzeste Weg wäre entlang des Oberrohrs. Das ist jedoch eher nicht empfehlenswert, da das Kabel dort besonders anfällig gegenüber Beschädigungen ist. Stattdessen wird das Kabel vom Scheinwerfer bis unter das Tretlager verlegt.

Vorgehen tut man hier genauso wie beim schon Verlegen des Kabels an der Gabel: Man befestigt das Kabel mit Kabelbindern oder Isolierband.

Eine Möglichkeit ist es auch, das Kabel auf der kompletten Länge mit Isolierband zu überkleben. Das verhindert recht gut, dass man irgendwie am Kabel hängenbleibt und es im schlimmsten Fall abreißt.

oder lieber im Rahmen?

Wesentlich eleganter, aber auch aufwändiger ist es, das Kabel im Rahmen zu verlegen. Das geht allerdings nur, wenn entsprechende Bohrungen im Rahmen vorhanden sind. Eine vorn, nahe am Scheinwerfer und eine unter dem Tretlager.

Die Schwierigkeit ist dann, das Kabel hier hindurch zu bekommen. Teilweise muss dafür sogar das Tretlager ausgebaut werden.

Teilweise wird empfohlen, erst einen dünnen Faden hindurchzufädeln und diesen mit einem Staubsauger anzusaugen. Dann befestigt man das Kabel daran und zieht es hindurch.

Wer hier noch brauchbare Tipps parat hat: immer her damit! Ich habe es nämlich selbst auch noch nie selbst umgesetzt.

vom Tretlager zum Rücklicht

Egal ob man das Kabel nun am oder im Rahmen verlegt hat, jetzt ist man unter dem Tretlager.

Nun gibt es eine Möglichkeit, von der ich jedoch abraten würde. In manchen Schutzblechen sind Kontaktstreifen integriert, über die man den Strom leiten kann. Das führt jedoch, ähnlich wie eine Eindrahtverkabelung, bei der ein Kontakt über den Rahmen geleitet wird, leicht mal zu Kontaktproblemen.

Ich würde daher lieber das Kabel wie gehabt weiter verlegen. Vom Tretlager bis zur Nabe und dort an einer Gepäckträgerstrebe bis zum Rücklicht nach oben. Auch hier erfolgt die Befestigung wieder mit Kabelbindern oder Isolierband. Wenn man zusätzlichen Isolierschlauch verwenden will, um das Ganze robuster zu machen, lohnt es sich hier übrigens besonders. Denn hier hat man öfter mal seine Füße in der Nähe, sei es beim Treten oder wenn man den Ständer nach unten klappt.

Anschluss an Scheinwerfer und Rücklicht

Nun ist man also am Rücklicht angelangt und fast fertig. Jetzt kommt es darauf an, ob man die blanken Kabelenden sinnvoll am Rücklicht befestigen kann oder nicht. Manche Rücklichter sehen dafür verschiedene Klemmkontakte vor, andere aber auch nicht. Wenn nicht, dann werden sich wohl auch hier 2,8 mm Flachstecker befinden. Man kommt dann leider nicht drum herum, am Kabelende noch zwei 2,8 mm Flachsteckhülsen zu montieren. Zumindest habe ich noch keine Scheinwerferkabel für das Rücklicht zu kaufen gesehen, welches an beiden Enden Flachsteckhülsen besitzt. Würde auch wenig Sinn machen, weil die benötigte Kabellänge schließlich unterschiedlich ist und man dieses ggf. kürzen muss.

Auch am Frontscheinwerfer muss das Kabel noch angeschlossen werden, hier sind eigentlich immer 2,8 mm Flachstecker vorhanden. Bedenken sollte man, dass das Kabel nicht zu straff montiert werden darf, da es sonst durch den Lenkeinschlag beschädigt wird. Also hier etwas Spiel lassen. Am elegantesten ist es, wenn man das Kabel einige Male um einen Stift wickelt, um eine Spirale zu formen.

Flachsteckhülsen am Kabel anbringen

Möglicherweise muss man bei der Montage der Fahrradbeleuchtung Flachsteckhülsen an einem Kabel montieren. Wenn man ein Kabel mit bereits montierten Flachsteckhülsen verwendet, erspart man sich etwas Arbeit. Trotzdem sei hier kurz beschrieben, wie man vorgeht:

  • Kabel ca. 5 mm abisolieren. Entweder mit einer speziellen Abisolierzange oder vorsichtig mit einer Kombizange oder Seitenschneider, so dass man den Leiter nicht beschädigt
  • Kabel in den Kabelschuh legen, die vorderen Flügel müssen über dem abisolierten Teil liegen, die hinteren Flügel über der Isolierung. Mit einer Crimpzange schließen. Notfalls geht es auch mit einer Kombizange, das Ergebnis wird aber eher nicht optimal sein
  • ein kurzes Stück Schrumpfschlauch über den Stecker legen und durch Wärmezufuhr schrumpfen. Optimal: Heißluftpistole; wenn heiß genug, geht auch ein Fön; Zur Not kriegt man es auch mit einem Feuerzeug hin (nicht direkt in die Flamme!)

Die Isolierung per Schrumpfschlauch kann man zur Not auch weglassen. Aber es macht sich recht gut, weil der Stecker dann besser geschützt und isoliert ist. Insbesondere bei frei hängenden Kontakten kann es auch leicht mal passieren, dass diese sich berühren und dann bei fehlender Isolierung ein Kurzschluss entsteht.

das wars!

Ich hoffe diese Anleitung hat dir geholfen, deine Verkabelung anzubringen. Wer Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge oder Fragen hat, kann diese natürlich gerne als Kommentar hinterlassen!

Und für alle, die nach dem Lesen dieser Anleitung jetzt der Mut verlässt noch ein Tipp. So schwer ist das Ganze nicht. Aber zugegeben: wenn man das das erste Mal macht, wird man wohl eine ganze Weile benötigen. Ganz abgesehen davon, dass man sich eine Menge Kleinzeug, ggf. eine Crimpzange usw. kaufen muss.
Passionierte Bastler wird das nicht abschrecken, aber allen anderen empfehle ich, mal im nächstgelegenen Fahrradgeschäft nachzufragen. Die wissen in der Regel wie man sowas macht und haben das nötige Material da. Übermäßig teuer ist das in der Regel nicht und erspart eine Menge Nerven.

weitere Infos


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Kommentare [85]

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— Fridtjof · 11. März 2017, 14:20 · #

Herrlich, dass man solche Beschreibungen im Netz findet.
Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast und anderen damit hilfst.
Ich wollte z.B. nur mal wissen, wie das mit dem Schrumpfschlauch funktioniert.

— Udo · 18. November 2016, 16:53 · #

Grüß Gott, Christian,
Habe gerade den Halogenscheinwerfer am Rad meiner Frau durch einen LED-Scheinwerfer ersetzt. Der Seitenläuferdynamo ist am Hinterrad montiert. von dort gehen zwei Kabel zum Rücklicht und zwei Kabel nach vorn zum Frontscheinwerfer. Die Anschlusskabel habe ich mit Quetschverbindern verbunden und mit Schrumpfschlauch (Schmelzkleber innen) gesichert. Die Anschlüsse für das Rücklicht am Scheinwerfer habe ich offen gelassen. Sie sind ja auch mit “out” gekennzeichnet. Kabelschuhe haben sich nicht bewährt, weil sie oft aufgehen und meine Frau sie dann falsch zusammensteckt. Einen Nabendynamo kann ich nicht montieren weil im Vorderrad der Motor (E-Bike) steckt. Ich hoffe jetzt habe ich einige Zeit Ruhe mit Beleuchtungsreparaturen.
Deine Seite war insoweit hilfreich, weil ich immer gedacht habe die Nabendynamos liefern Gleichstrom. Gruß
Udo

— Thomas · 28. Oktober 2016, 12:36 · #

Hallo Christian,

über diese Lösung hatte ich ja auch schon nachgedacht (vgl. im Kommentar vom 11.10.) und wahrscheinlich wird sie es als Endversion auch werden. Zudem gibt es auch (neuere?) Scheinwerfermodelle, die keine fest installierten Kabelstränge (mehr) dran haben, sondern direkt Steckkontakte im Gehäuse, so dass man sich da völlig frei seine Kabel legen kann (z.B. beim Bumm Avy, den ich gerade für ein anderes älteres Rad zur Umrüstung gekauft habe).
Aktuell hab ich das lange Dynamoanschlußkabel provisorisch wie eine Halskrause unter dem Scheinwerfer locker um den Scheinwerferhalter gewickelt und dann mit dem vorhandenen Kabelstrang vom Seitenläufer verbunden. Einen möglicherweise negativen „Spuleneffekt“ der Halskrause stell ich mir als Laie bei den geringen Strömen als vernachlässigbar vor.
Das hatte ich so schon vor der „Hersteller-Freigabe“ meiner angefragten „unüblichen“ Anschlussversion so verdrahtet und habs bislang so gelassen, da demnächst doch auf Nabendynamo umgerüstet wird (und das Murksen ein Ende haben sollte). Es geht zwar mit dem älteren Union-Quattro Seitenläufer (nach Montage einer Gummikappe auf dem Reibrad) gar nicht mal so schlecht wie zunächst befürchtet, aber ein bisschen nervt der Widerstand und vor allem das Geräusch dann doch… Und irgendwie hab ich den kleinen Eyc beim vorherigen Einsatz an einem Nabendynamo auch als etwas lichtstärker in Erinnerung gehabt, vielleicht wirkt sich die im Vergleich doch größere Kabellänge (oder der Wickel) hier dann doch negativ mit ein.

Gruß
Thomas

— Christian · 21. Oktober 2016, 15:28 · #

@Thomas
Was würdest Du denn davon halten, das Kabel, welches für den Anschluss am Nabendynamo vorgesehen ist, eben doch zu kürzen und mit Steckverbindern zu versehen.
Da könntest Du jetzt deinen Seitenläufer anschließen und später – wenn Du auf Nabendynamo umrüstest – ein passendes Kabel zu diesem anstecken.

Für Leuchten anderer Hersteller, bei denen deine Anschlussart nicht möglich ist wäre diese Alternative dann immer noch ein guter Hobsons Choice…

Gruß
Christian

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 13. Oktober 2016, 13:23 · #

Vielen Dank für die Rückmeldung Thomas!

— Thomas · 13. Oktober 2016, 13:05 · #

Hallo,

Rückmeldung:
Hatte bei B+M über deren Webseiten-Kontaktformular angefragt. Die haben innerhalb von 2 Stunden ruck zuck per email geantwortet, ebenfalls auf eine noch folgende Nachfrage. +++
Ergebnis:
Kann man so anschließen – nur der Schalter des Scheinwerfers wäre dann überbrückt, d.h. man kann ihn nicht über den Schalter ausschalten.
Was ja bei Einsatz über Seitenläufer in meinem Fall egal wäre, da wird ja eh über den Dynamo alles an/aus „geschaltet“. Bei einem Nabendynamo wäre dagegen dann eben Dauerlicht (– was ggfs. auf die Lebensdauer der LED geht).
Ansonsten spräche zwar nichts dagegen – empfehlen würden sie es aber auch nicht, weil es so halt nicht gedacht ist.

Gilt zumindest für den explizit angefragten IQ Eyc, wie das bei einem anderen Scheinwerfer / Hersteller aussieht, sei dahingestellt.

Gruß
Thomas

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 12. Oktober 2016, 07:15 · #

Helmut:
tut mir leid, dass hier Informationen fehlen, aber die Anleitung ist eher für elektrotechnische Laien gedacht (was 90% der Leute die eine Fahrradbeleuchtung installieren erfahrungsgemäß sind). Wenn ich dann zu viel mit AC/DC, Kondensatoren, Dioden und was weiß ich ankomme, ist diesen Leuten leider auch nicht geholfen.

Aber zu deinen Fragen:

1) alle Nabendynamos die mir bekannt sind, sind AC Generatoren
2) soweit ich weiß ist bei Shimano-Nabendynamos ein Pin am Rahmen/Radnabe geerdet. Bei SON-Nabendynamos dagegen nicht
3) Nennspannung der meisten Nabendynamos ist 6 V ~. Stimmt, viele Hersteller geben da nur einfach 6 V oder garnichts an. Ist aber für die meisten überhaupt nicht relevant, da jeder gängige Nabendynamo mit jedem gängigen LED-Scheinwerfer problemlos zusammenarbeitet.

— Helmut · 11. Oktober 2016, 13:23 · #

1) Ist der Nabendynamo ein AC oder DC Generator (mit Dioden / Kommuntator ausgestattet ?). Keine Sau (Hersteller gemeint) sagt hier etwas über die Details.
2) Sind beide abgehenden Pins am Nabendynamo frei vom Chassis Potential (Radnabe) oder ist ein Pin schon generell an der Nabe gegrounded. Wichtig, denn bei falschem Anschluß hätte man sofort einen Kurzschluß. Am besten wäre hier eine Darstellung mit Bild und Pinzuordnung. Es ist doch alles was ich bisher hier im Internet gesehen habe nur unvollständig und nicht idiotensicher dargestellt. Ich habe nur keine Lust es selbst nachzumessen und dann hier einzustellen. Die Herstellerindustrie ist hier gefordert, bzw. die Fahrradwerkstätten.
3) Spannungsangabe ist oft nicht normgemäß angegeben.
6 V~ oder 12 V ~ oder 6 /12 V = // Wenn Dioden bzw. Kondensatoren verbaut, dann bitte komplette Schaltung hier darstellen, wegen der Polarität.
Armes Deutschland, Hauptsache der Schrott wird gekauft.

— Thomas · 11. Oktober 2016, 12:02 · #

Hallo Stefan,

ich hatte es mal gewagt und zumindest mal versuchsweise kurz über den Rücklichtanschluss angeschlossen. Dann nochmal über das relativ teure Scheinwerferchen gestreichelt, welcher immerhin schon 1,5 Jahre an einem anderen Rad “alt” geworden ist und es wären ja ein paar EUR, die durch Versuch macht klug mal schnell „absterben“ könnten.
Und dann kurzerhand herzhaft am Rad gedreht.

Es ging, er leuchtete wie zuvor gewohnt.

Was ja eigentlich schon mal kein schlechtes Zeichen ist, zumindest ist also der Rücklichtausgang nicht über Dioden gesperrt / gesichert ,-)
Was aber ggfs. ja gegen misuse / Falschbelegung durchaus Sinn machen würde, wenn man denn bei so einem Anschluß die Elektronik killen würde/könnte.

Aber in der Tat bin ich mir trotzdem unsicher, ob das die wie auch immer ausgeführte Elektronik auch länger mitmacht oder es da nicht doch noch ein “Aber” konstruktiver Art gibt. Z.B. mit der integrierten Strombegrenzung, die diese Scheinwerfer wohl enthalten sollen, ob es eben nicht evtl. doch zu Problemen bei schnellerer Fahrt kommt (z.B. mit so um die 50-60 km/h…), wenn der alte Union Seitenläufer schrill surrend relativ viel Dampf liefert…

Aber Du hast Recht, letztlich hilft nur eine Anfrage beim Hersteller, um sicher zu gehen, was die Lampe kann/darf. Hab ich mal gemacht, mal gucken, was kommt. Aber sehr wahrscheinlich werden die aus allgemeinen Haftungsgründen den Teufel tun, so eine Anschlußlösung „frei“ zu geben. Sonst hätten sie ja im Grunde auch nur zwei kurze Stränge mit Steckern machen können, die man dann beliebig verdrahtet, statt der aktuell üblichen Version mit kurzem gesteckten Rücklichtanschluß und einen langen Strang zum heute üblichen Nabendynamo hin. Fände ich aus Gründen eines einfacheren Austausches im Falle eines Defektes (soll es ja geben…) eh besser, als das mehr oder weniger festgelegte/fixierte Dynamokabel an der Gabel runter dann erst demontieren zu müssen. Was man natürlich für sich auch entsprechend über Steckverbindung oben am Scheinwerfer wie beim Rücklicht geteilt ausführen kann… – und ja, ich weiß, so Steckverbindungen sind prinzipiell fehler- da korrosionsanfällig… sollte man daher möglichst wenig verbauen.

Gruß
Thomas

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 10. Oktober 2016, 19:23 · #

Thomas:

Funktioniert es denn so erstmal und es gibt nur Bedenken, dass das dauerhaft möglich ist, ohne den Scheinwerfer zu beschädigen? Dann kann ich leider auch nicht weiterhelfen, da vom genauen Aufbau der Elektronik des Scheinwerfers abhängig. Da würde ich mal beim Hersteller anfragen.

Viele Grüße,
Stefan

— Thomas · 8. Oktober 2016, 19:21 · #

Hallo,

klingt vielleicht blöd, aber kann man einen aktuellen LED-Nabendynamo-Scheinwerfer auch über seine Rücklichtkabel mit Strom versorgen, also an einen Dynamo anschließen? Oder ist das Rücklichtkabel ein reiner Ausgang und hier sollte kein Strom rein geschickt werden? Ist hier evtl. eine integrierte Strombegrenzung dann abgekoppelt?

Hintergrund: Möchte einstweilen den vorhandenen Seitenläufer-Dynamo am Hinterrad beibehalten. Von dem geht ein Kabelstrang nach vorne für den bisherigen einfachen Frontscheinwerfer, das passenderweise bereits mit Kabelschuhen ausgeführt ist. Könnte man also direkt an die beiden kurzen Rücklichtkabel vom Scheinwerfer anschließen, die ebenfalls die Stecker dran haben. Aber verträgt das der Scheinwerfer (ist ein B+M eyc 50)?

Das vorhandene lange Dynamo-Anschlußkabel am Scheinwerfer möchte ich nicht kürzen, irgendwann kommt wahrscheinlich doch noch ein Nabendynamo / neues Vorderrad, dann brauch ich die Länge (die ich jetzt einstweilen einfach aufwickeln würde und mit Kabelbindern am Halter fixiere). Könnte es natürlich auch so aufwickeln und dann die Enden mit dem Kabelstrang zum Dynamo hinten verbinden. Nur wenn ich jetzt da passende Stecker dran mache, die bei Umrüstung auf Nabendynamo nachher wieder weg müssen, fehlt evtl. der entscheidende mm an Kabellänge. Wie es dann ja oft so ist, mit den kleinen Tücken ,-))

Gruß
Thomas

Sorry, hab den Text eben schon beim B+M Eyc Scheinwerfertest eingestellt – aus Versehen das falsche Fenster verwendet – die Frage gehört aber eher hier rein.

— marco · 13. September 2016, 23:26 · #

Hi, danke für die sehr gute Anleitung!

— Svenna · 6. September 2016, 22:06 · #

Sehr coole Anleitung…genau das was ich brauchte……ich kam nämlich zu einem LED Scheinwerfer…und da waren 4 Anschlüsse….2 x IN und 2 x OUT …und ich so….wie…out….häää……wat solln da raus gehen bitteschön *lach…..aber Dank dieser Seite weiß ich nun….aaahhh….dat Rücklicht^^

Sehr schön beschrieben, Danke schön!

— Gerd · 6. September 2016, 12:13 · #

Ich habe ein 26er Fahrrad auf Nabendynamo umgerüstet. (DH3N31NT + IQ Avy N plus). Ich weiß, dass Nabendynamos bei geringer Geschwindigkeit flackern. Aber so wie diese Kombination habe ich das noch nicht erlebt, selbst beim Aldi billigst Fahrrad verschwindet das Flackern bei Schrittgeschwindigkeit. Hier braucht es weit über 10 km/h.
Woran liegt das? haben die neueren Einsteiger-Dynamos weniger Pole? Liegt es an der Lampe?

— sportbiker · 4. September 2016, 09:44 · #

ich hab ein Fahrrad ohne nichts bekommen jetzt muss ich die Lichtanlage selber basteln.
eine Andere Idee wehre es eine Akku licht zu munteren aber dann muss ich das Akku immer aufladen keine Ahnung was besser ist aber ich versuch es. man kann immer noch was ändern ich hab ein Fahrrad ohne nichts bekommen jetzt muss ich die lichtanlage selber bastelen.
eine Andere idee were es eine akku licht zu muntieren aber dann muss ich das akku immer aufladen keine Ahnung was besser ist aber ich versuch es. man kann immer noch was ändern

— Robert · 3. September 2016, 15:21 · #

Vielen Dank. Die Anleitung ist prima!

— Julian · 2. September 2016, 09:39 · #

Sehr informative Anleitung! Danke!

— Sam · 2. April 2016, 17:40 · #

Hallo. Ich habe mir eine Büchel Picadilly mit Standlich als Rückleuchte und eine Büchel Secu S ebenfalls mit Standleuchte als Frontscheinwerfer gekauft und möchte diese am Fahrad montieren. Sie sollen vom Seitenläufer Axa Trio mit Strom versorgt werden.

Wenn ich einfach die Kabel der alten Lichtanlage, die noch Glühbirnen enthielt und kein Standlicht aufwies mit den neuen Leuchten verbinde, passiert nichts…

Worauf muss ich aufpassen?

— Erol · 12. März 2016, 16:51 · #

Sehr schöne und ausführliche Anleitung. Vielen Dank!

— Fips · 2. März 2016, 22:57 · #

Moin,
habe ein älteres Rad von Kronan. Beleuchtung umgebaut. Neuer Dynamo HR Traction Seitenläufer mit vier Anschlüssen. Und LED Scheinwerfer Pico. Den habe ich mit Doppekabel angeschlossen. Das originale Rücklicht aber habe ich mit einfacher originaler Verkabelung belassen, läuft im Rahmen. Das originale Rücklicht möchteich bewahren. Also habe ich diese LED Standlicht Birne eingeschraubt. Und nix leuchtet mehr irgendwo. Der Witz: mit einer normalen Birne im Rückiicht 0,6Watt leuchtet alles wieder. Also Kabel ok.
Wie kann das sein? Rücklichtkabel falsch am Dynamo? Denkfehler?
Fips

— Martin D · 10. Februar 2016, 20:50 · #

Eine mögliche Lösung aller Verkabelungsprobleme: Magnic Light.
http://www.magniclight.com
Es wäre schön, wenn dieses Produkt auf dieser Internet-Seite beschrieben wäre.

— Robert aus Münster · 22. November 2015, 17:22 · #

Hallo!
Habe bei dem Anschluss meines neuen Forstlich folgendes Problem:
Es geht um ein Hollandrad mit Seitenläufer-Dynamo (ca. 30 Jahre alt), eine konventionelles Rücklicht und einen LED-Frontscheinwerfer (mangels Alternativen).
Wenn ich den LED-Frontscheinwerfer mit dem + an den Dynamo (nur eine Anschluss) anschließe und die Masse mit dem Rahmen verbinde geht dieses.
Schließe ich jetzt aber das Rücklicht (Einfachverkableung) an den Dynamo mit an, dann geht beides nicht.
Den Frontscheinwerfer mit dem Rücklicht zu verbinden ist bisher auch nicht gelungen. Wenn ich nur das Rücklicht mit Masse zum Rahmen verbinde geht dieses auch.

Jemand einen hilfreichen Tipp?

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 28. Oktober 2015, 11:32 · #

Hallo meikel,

ich verstehe das genaue Problem nicht, wenn das Rücklicht funktioniert ist doch alles ok?

Der Scheinwerfer der nur mit einem Stromkabel angeschlossen ist, realisiert den Massekontakt vermutlich über den Scheinwerferhalter und Rahmen (Eindrahtverkabelung).

— meikel · 27. Oktober 2015, 17:49 · #

Habe eine frage

Also der Scheinwerfer nur mit Strom Kabel angeschlossen Rücklicht mit Strom und Masse Kabel warum funktioniert aber das Rücklicht

— vogti · 13. Oktober 2015, 01:29 · #

@Uwe: ich habe vorgestern den Pico 30 Steady an meinem alten Rad angeschlossen und den Pico 30 steady Auto an einen Nabendynamo eines etwas neueren Rads, wo es nur eine einadrige Leitung vom Dynamo gibt. Ich vermute mal bei dir ist das genauso. Probier einfach indem du die zwei Kabel nacheinander anschließt welches für den Strom ist, das habe ich genauso gemacht. Dann musst du das andre totlegen wie bereits von Rene erwähnt.

— vogti · 12. Oktober 2015, 18:14 · #

hier eine ganz nette Anleitung wie man das Kabel mittels eines Magneten durch den Rahmen bekommt: https://www.youtube.com/watch?v=QZTf4almws8

— René · 12. Oktober 2015, 17:28 · #

Hallo Uwe, normalerweise wird doch beim Pico das Rücklicht genau an das zweite Kabel mit Kabelschuhen (Flachsteckern) geklemmt. Wenn du das nicht nutzt, dann musst du eigentlich nur die Kabel totlegen.

— Uwe · 12. Oktober 2015, 15:23 · #

Hallo zusammen,
habe mir heute das AXA Pico 30 Switch gekauft. Nun weis ich aber nicht mehr weiter, weil an dem Frontscheinwerfer 2 Kabel herausgehen. Für was brauche ich den das 2 Kabel? Das Rücklicht schließe ich über ein eigenes Kabel an. Gibt es im Internet einen Plan wie man welches Kabel wie verlegt?
LG Uwe

— Flo · 9. Oktober 2015, 22:24 · #

Hallo,

ich habe gestern mein rücklicht (top-light) das bestens funktionierte gegen ein funktionstüchtiges top-light-plus (baugleich, aber mit standlichtfunktion) gewechselt. nun leuchten front und rücklicht zwar, aber nur bei ganz langsamer fahrt und dann nur ganz schwach. wenn ich etwas schneller fahre gehen beide aus.
was ist da los?

lg flo

— Ulrich · 7. September 2015, 17:33 · #

Ich hatte das Problem auch mit dem leuchtenden Rücklicht (Busch & Müller Selectra plus Dynamorücklicht) trotz ausgeschaltetem Vorderlicht (Busch & Müller Eyc T senso plus) auch. Ein Anruf bei Busch & Müller brachte Hilfe: Rücklicht öffnen und innen die Masseverbindung zur Halterungsschraube entfernen.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 15. August 2015, 13:30 · #

@Micha:

ich würde auf auf einen verpolten Anschluss der Frontlampe tippen, der dann über den Rahmen für einen Kurzschluss sorgt. Einfach mal die Kabel anders herum am Dynamo anschließen.

Viele Grüße,
Stefan

— Micha · 12. August 2015, 18:45 · #

Hallo… Ich habe etwas komisches..aktuell funktioniert weder die Front oder Rücklicht Lampe..Eine Sozialwerkstatt hat diese neu eingebaut. entferne ich die Frontlampe von der Halterung funktioniert alles einwandfrei…Sobald also die Lampe mit dem Rahmen in Berührung kommt..Geht sie nicht. 2 Drähte

— Hartwig · 26. Juli 2015, 21:30 · #

Hallo,

kleiner Tipp, wie die Verlegung im Rahmen (bei Alu-Rahmen) sehr einfach geht:
Eine kleine Stahlkugel (3-4mm, z.B. aus altem Lager) mit einem Punkt Heisskleber an einer etwas festeren Acrylschnur befestigen. Das Ende mit der Kugel vom Tretlager aus in das Unterrohr fädeln. Dann kann mit einem Neodym-Magneten (ich nehme immer alte Festplattenmagneten) die Kugel im Rohr bis zum Einlassloch für das Kabel hochgezogen werden. Magnet evtl. in dünnen Stoff legen, dann gibts keine Kratzer am Rahmen. Danach Kabel anbinden oder mit Panzertape ankleben und zurück bis ins Tretlager ziehen. Analog dazu von der linken Kettenstrebe zum Tretlager die Einfädelhilfe durchziehen, Kabel anbinden, zurückziehen und fertig.
Funktioniert einwandfrei und dauerte bei mir max. 15 Minuten.
Wichtig ist, vorher die Mindestlänge des Kabels genau zu bestimmen, die mitgelieferten sind oftmals recht kurz und passten bei mir auch nicht (10cm fehlten). Ein verlängertes mit isolierter Lötstelle ist recht schwierig durch die Führung im Schutzblech zu bekommen…

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 6. Mai 2015, 11:19 · #

Hallo Christoph,

mangels Erfahrung mit E-Bikes kann ich hier leider nur Vermutungen anstellen.

Generell dürfte das, wenn die Lampen direkt am Fahrakku betrieben werden und der Scheinwerferausgang genug Leistung zu Verfügung stellen kann, funktionieren. Ich würde die Lampen dann einfach parallel anschließen.

Natürlich kann man für den Betrieb am (Gleichstrom-)Akku keine normalen (Wechselstrom-)Dynamoscheinwerfer verwenden sondern verwendet spezielle E-Bike-Scheinwerfer.

Tendenziell würde ich vor solchen Experimenten mit zwei Scheinwerfern aber erstmal einen guten Scheinwerfer montieren, i.d.R. sollte das ausreichen…

— Christoph Studer · 6. Mai 2015, 00:46 · #

Hallo, sehr guter Artikel – für Praktiker geschrieben, vielen Dank.

Am neuen Bosch S-Pedelec meiner Partnerin ist werksmässig so ein B&M Lyt-Billiglicht installiert, das schlappe 20 Lux hell leuchtet. – Zu dunkel, wenn man schnell und auf wenig beleuchteten Wegen unterwegs ist…

Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, ZWEI Frontlampen (+ 1 Rücklicht) gleichzeitig “parallel” zu betreiben? Ich habe gehört, dass der Bosch Performance-Motor extra 6V-Spannung für die Lampen liefert, reichen die Watt des Bosch also für 2 LED-Lampen?

Wenn ja, gibt’s dazu irgendwo ein Anschluss-Schema?

Danke für jede Hilfe.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 30. April 2015, 06:54 · #

Hallo Sabine,

falls Sie eine Weile ohne Rücklicht fahren, kann es sein dass das Frontlicht überlastet wird, falls kein Überspannungsschutz montiert ist oder bereits in den Lampen integriert ist. Hier gibt es einen solchen zum Beispiel. Möglicherweise liegt hier das Problem.

Oder gleich moderne LED-Beleuchtung kaufen, dann hat man das Problem der durchgebrannten Birnen generell nicht mehr.

— Sabine Maier · 28. April 2015, 17:29 · #

Hallo,

vielen Dank für diesen informativen Artikel!

ich habe eine Frage zur Fahrradbeleuchtungsreparatur. Jedes Mal, wenn ich ein kaputtes Rücklicht auswechsle, brennt meine Frontlampe durch. Es ist sehr lästig, jedes Mal zwei Lampen auswechseln zu müssen, während ich mich auf die Reparatur der Rücklampe konzentriere. Was ist die Ursache dieses Problems und mit welchen Handgriff kann ich vermeiden, dass meine Frontlampe nicht auch parallel kaputt geht?

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Maier

— Jürgen · 13. April 2015, 00:09 · #

OK, aber dann war das Fett beim (neuen) Fahrrad meiner Frau recht flüchtig.

Weiß nicht genau, wie alt es ist (vielleicht 3 Jahre) – aber neben 1 mal neue Bremskötze muss ich öfters nach dem Licht schauen.

Dann finde ich den blanken Teil des Kabels schwarz vor – setze ihn neu ab und sprühe das noch mit Silikon ein.

Will aber mal schauen, ob ich irgendwo auch Silikon Paste habe – vielleicht ist die was langlebiger.

— Nupor Tnuhs · 10. April 2015, 20:25 · #

@Jürgen:
Will Dir nicht zu nahe treten, aber das altbackene europäische Rezept, das Kupfer grosszügigst einzufetten, bedarf keiner Marinekabel und keiner VSA-Vorschrift.

— Jürgen · 4. April 2015, 14:52 · #

@ Anton:
Will Dir nicht zu nahe treten, aber: – die meisten Seitenläufer sind einpolig gebaut – die meisten modernen Lampen zweipolig.

ABER: Die zweipoligen Lampen haben KEINE Verbindung Masse -> Rahmen.
Falls Deine Kabel einpolig sind, musst Du noch ein kleines Kabel anfertigen: auf der einen Seite Kabelschuh, auf der anderen Ringschuh und damit die Verbindung Masse Stecker der Lampe an Rahmen herstellen.

Grüße Jürgen

— Jürgen · 3. April 2015, 12:15 · #

Hallo,
ich habe eine Materialfrage:

Beim viel genutzten Fahrrad meiner Frau ist wieder mal das Kabel am Nabendynamo vergammelt – es kommt nicht genug Strom zur Halogen- Frontlampe.
Also zum x-ten Mal abschneiden und neu abisolieren.

Gibt es bei den Kabeln nichts besseres?
Dieser halbgare Kram mit dem Shimano Stecker, in den man einfach das blanke Kupferkabel steckt – das MUSS doch in absehbarer Zeit (so das Fahrrad öfter dem Wetter ausgesetzt ist) vergammeln.

Ich hab da was aus dem Schiffsbau gehört: In den USA ist im Schiffsbau vorgeschrieben, nur Kupferkabel zu verwenden, deren (einzelne Litzen) verzinnt sind – die sind wesentlich resistenter gegen Umweltbelastungen.

Grüße Jürgen

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 28. März 2015, 16:38 · #

Hallo Anton,

ist wie immer schwer aus der Ferne zu beurteilen. Bist du sicher, dass die Frontleuchte nicht defekt ist? Das wäre das erste was ich nachprüfen würde.

— Anton · 23. März 2015, 17:48 · #

Hallo,

erstmal Danke für den ausführlichen Bericht. Ich habe trotzdem noch eine Frage, und zwar steht auf meinem Seitenlaüfer-Dynamo 6V und 3W und dazugehöriges Rücklicht sowie Frontleuchte haben zuvor funktioniert. Nun wollte ich die Frontleuchte austauschen gegen eine ältere von Berko wo drauf steht 6V und 2,4W. Habe ich gemacht und während das Rücklicht weiterhin funktioniert zeigt sich bei der Frontleuchte keine Reaktion.
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Anton

— Tom · 6. März 2015, 10:51 · #

Hallo!

Gibt es irgendwo robuste Anschlussstecker für Shimano-Nabendynamos? Ich muss das Vorderrad zum Transport öfters ausbauen und das Originalteil von Shimano ist mir da zu unzuverlässig und die fummelige Montage nervt. Ich hätte gerne einen Stecker mit Schraubanschlüssen, Zugentlastung und Kontaktfedern.

Tom

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 27. Januar 2015, 21:54 · #

Hi andyy,

also langsam bin ich überfragt. Eigentlich würde ich sagen die Lampe muss defekt sein, aber wenn das bei beiden Exemplaren auftritt, ist das recht unwahrscheinlich. Letzte Idee: vielleicht liegt es am Rücklicht? Hast du ein anderes Rücklicht zum Ausprobieren?

— andyy · 27. Januar 2015, 10:43 · #

Es handelt sich um den Retro Sport Sensor der Firma Büchel. Wenn das Rücklicht anders herum gepolt ist ändert sich nichts. Schließe ich die Leuchte ein Gleichstrom an dann funktioniert alles einwandfrei. Wo liegt das Problem? :-/

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 26. Januar 2015, 18:33 · #

Hallo andyy,

ist mir gerade auch unklar woran das genau liegt. Um welche Lampe handelt es sich?

Aber schließe mal das Rücklicht anders herum gepolt an. Wie sieht es dann aus?

— andyy · 26. Januar 2015, 16:13 · #

Hallo Stefan,

wenn ich das Rücklicht entferne dann funktioniert die Schaltfunktion. Woran liegt das? Wo ist der Fehler?

Vielen Dank für die Hilfe.

Stefan | Fahrradbeleuchtung Info · 25. Januar 2015, 10:34 · #

Hallo Achim,

ok hätte ich nicht gedacht. Also sicherheitshalber doch immer einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen, welches Kabel der Plus und welches der Minuspol/Masse ist.

Dein aktuelles Problem kann ich mir auch nicht erklären. Was ich höchstens noch probieren würde ist, ob eine andere Lampe am gleichen Dynamo und mit dem gleichen Rücklicht funktioniert. Ist das der Fall, kann es eigentlich nur ein Defekt sein.

— Achim · 24. Januar 2015, 13:42 · #

Hallo Zusammen,
betrifft die Kabelfarben (14)-(16): Das “grundsätzlich” muss leider gestrichen werden. Offensichtlich wird auch schwarz als Minus und weiss (schwarz-weiß) als Plus verwendet. Siehe http://www.comus.de/wp-content/uploads/2014/11/070-50032_F20-S.pdf

Mein aktuelles Problem: Ein kürzlich eingebauter LED Frontscheinwerfer von Comus, ArtikelNr. 070-50032, geht nur bis zum ersten Anhalten nach etwas längerer Fahrt. Danach geht der Scheinwerfer nicht mehr sofort an, sondern erst nach einer Pause (je nach bisheriger Fahrtzeit zwischen ein paar Sekunden bis zu mehreren Stunden). Das Rücklicht brennt aber sofort, Spannung liegt beim Fahren an.
Im Einsatz sind ein Shimano Nabendynamo DH-DN30 und das LED Rücklicht Comus 070-50106|7

Vielleicht weiß jemand Rat? Ich glaube, dass die Elektronik in den Leuchten dahin ist.
Danke und Gruß

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 22. Januar 2015, 10:44 · #

Hallo andyy,

probier mal folgendes: Rücklicht abklemmen: tritt das Problem immer noch auf? Wenn ja: Adern des Anschlusskabels vertauschen: ändert sich dann was?

— andyy · 21. Januar 2015, 10:26 · #

Hallo Zusammen,

ich habe mir vor wenigen Tagen zwei Fahrradlampen gekauft (Frontleuchten). Diese habe ich wie beschrieben an Dynamo und Rückleuchte angeschlossen. Leider funktioniert die Schalterfunktion nicht, d.h. egal auf welcher Schalterstellung (ON-AUTO-OFF) sich die Lampe befindet leuchtet diese. Ich bin verwunder, da es bei beiden Leuchten dasselbe Problem gibt. Dummer Zufall oder kann das auch an etwas anderem liegen?

Vielen Dank

— d.public · 16. Januar 2015, 12:31 · #

Hallo Chef, das ist ein super Hinweis, danke!

Das ist die Lösung, wenn man den Nabendynamo für den Anhänger mitnutzen möchte = den Anhänger auch verkabeln will.

Der hier z.B. hat die Profilösung entwickelt: http://www.fahrradmonteur.de/Anhängerbeleuchtung – 
Dort wird diese “Trailermatic”-Box als Notlösung für schwachbrüstige Seitenläuferdynamos verstanden. – Aber es ist natürlich in Wahrheit eine Lösung gegen das Geblendet-Werden!

Muss mir jetzt überlegen, ob ich mir die komplizierte Verkabelung über die Deichsel zumuten will… Wenn nicht, brauche ich nach wie vor einen geeigneten Schalter.

— chef · 14. Januar 2015, 14:17 · #

hey schal mal hier..

http://www.bumm.de/produkte/mehr/anhaengerbeleuchtung.html
hoff geholfen zu haben

— d.public · 14. Januar 2015, 13:30 · #

Hallo! Vielen Dank für die super Anleitung!

Ich habe bei der bevorstehenden Montage einen Sonderfall: Ich würde gerne das RÜCKLICHT SEPARAT ein- und ausschalten können, also unabhängig vom Scheinwerfer.

Grund: Wenn ich abends mit dem KINDERANHÄNGER fahre, blendet das Rücklicht das Kind; und der Anhänger hat ja sein eigenes (batteriebetriebenes) Rücklicht.

Hast Du eine Idee? Gibt es bestimmte geeignete Schalter für sowas? Schwachstrom, wasserdicht, am Fahrrad montierbar – ich finde nichts.

Vielen Dank!

— Holm · 24. November 2014, 19:26 · #

hallo, habe mir eine neue LED Lampe montiert. Leider funktioniert sie nur kurz. Wenn ich das Rad mit der Hand andrehe ca. 1 Sekunde. Rücklicht läuft super. Hat jemand eine Idee?

— Jules Fird · 15. November 2014, 20:42 · #

Vielen herzlichen Dank für die detaillierte Beschreibung. Alles hat funktioniert wie am Schnürchen. Das war eine sehr hilfreiche Seite, angefangen bei der Auswahl der Lichtanlage bis zur Installation.

Beste Grüße und Ausdauer für die Pflege der Seite.

Jules

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 3. Oktober 2014, 13:14 · #

Hallo Lutschpuppe (schicker Name btw.),

du könntest folgendes probieren:

- Rücklicht nicht anschließen: tritt das Problem immer noch auf?

- wenn ja: Kabelenden zum Dynamo vertauschen (Rücklicht weiterhin nicht anschließen): ändert das etwas?

Ist immer schwer den Grund für sowas herauszufinden, aber vielleicht kann man das Problem eingrenzen.

— Lutschpuppe XXL · 2. Oktober 2014, 17:59 · #

Brauche Hilfe habe mir einen UNION 35 LUX UN-4268 gekauft mit Schalter + Standlicht + Sensor für Nabendynamo

Habe alles verkabelt 2 Adern weil Kabel im Rahmen nicht mehr vorhanden sind.

Nun das Problem mein Licht brennt immer wenn ich fahre egal wie der Schalter am Vorderlicht steht.

Es gibt ja ein Aus und Sensor das Licht geht auch wenn ich den Schalter auf Aus stelle und wenn ich auf Sensor stelle geht es auch immer auch wenn es draußen hell ist.

Jemand eine Idee warum

Ich will das es angeht wenn es eine bestimmte Dunkelheit hat also Stellung auf Sensor

— Graystone · 20. September 2014, 13:29 · #

Tip zur Kabelverlegung IM Rahmen, bei ausgebautem Tretlager: Kabel in ZWEI Teilen von vorne und von hinten her verlegen!

Das geht so:
1. Kabel vom kleinen Rahmenloch vorn innen im Rahmen zum Tretlager ziehen und bei steifem Kabel von vorn nachschieben. Zum Ziehen: Blumendraht-Schlaufe vom Tretlager her ODER Faden mit Staubsauger zum Tretlager saugen und Kabel hinterherziehen ODER evtl. reicht es (bei steifem Kabel) nur nachzuschieben.
2. Das Ende noch ein Stück (mind. 10cm, länger ist einfacher zu verbinden, s.u.) aus dem Tretlager heraus ziehen (ggf. mit Nachschieben).
3. Genau wie 1. und 2. vom hinteren kleinen Loch. Dann hat man am Tretlager die Enden vom vorderen und hinteren Kabel zum Verbinden heraus ragen. Sinnvollerweise auf derselben Seite. :-)
4. Kabel verbinden und isolieren:
a. ZUERST (!) Schrumpfschlauch auf jede der beiden Adern eines Endes stecken, dann abisolieren.
b. GLEICHE (!) Adern verbinden (also z.B. Schwarz mit Schwarz, geriffelt mit geriffelt, gestrichelt mit gestrichelt, glatt mit glatt).
c. Verlöten oder verklemmen oder Stecker-Buchse montieren.
d. Schrumpfschlauch drüberschieben und festschrumpfen.
5. Verbindungsstelle komplett ins Rahmenrohr ziehen, damit rund ums Tretlager nur das dünne flexible Kabel läuft: Vom Tretlager her schieben und vorsichtig das Kabel am kleinen Loch heraus ziehen. Kabel nicht straff quer durchs Tretlagerloch spannen! Lieber auch seitlich noch etwas Schlacker lassen!
6. Montage des Tretlagers. Unbedingt darauf achten dass keine Isolierung beim Einbau abgeschert oder gequetscht wird, oder dass bewegliche Teile am Kabel schleifen können, auch nicht nach Lageänderung durchs Fahren oder nach Straffen (s.u.).
7. VORSICHTIG (!) vom kleinen Loch her das Kabel im Rahmen anstraffen aber nicht abreißen :-) damit es nicht zu sehr im Rahmen herumschlackert — auch wenn man die Quelle kennt kann das Geräusch auf Holperstrecken recht beunruhigend sein. =8-O

Gut Roll!

P.S.:
Gute Site hier!

— cyan · 30. August 2014, 23:11 · #

Ist die puristische Version ls882 ohne Standlicht, Sensor und sonstwelche Automatiken.
Dachte, die unterscheide sich sonst nicht von der ls885.
Mich nerven diese stvo Bestimmungen, welche bzgl. minimaler Luxzahl auf 10m und Max. Beleuchtungsstärke bei soundsoviel Abstand offenbar noch aus dem letzten Jahrhundert stammen und die weit fortgeschrittenere Lichttechnik wie LEDs noch immer nicht berücksichtigt haben. Eine Lampe, die zwischen offroad und Verkehrsmodus umschaltbar ist, erhält offenbar trotzdem nicht die Zulassung.
Denkbar, aber kompliziert und wahrscheinlich zu teuer wäre zudem auch ein usbladeanschluss+ usbladbare Akkulampe, wenn sich die Auswahl dadurch vergrößern ließe.
Wäre iwie schade, wenn ich die Trelock nun nicht mehr verwerten könnte, vielleicht doch ein zusätzliches Batterielicht, was ich nur für abendliche Fahrten mitnehme und direkt am Dynamoausgangskabel eine Ein-/Ausschaltung für Vorder- und Rücklicht realisieren. Sollte doch kein Problem sein. Nach Möglichkeit will ich den zus. Scheinwerfer an der Lenkerstange und nicht am Lenker befestigen, sähe wohl besser aus. Ehrlich gesagt finde ich es schon dreist, wasserundichte Radlampen zu verkaufen und bei 30€ + sowieso, das entspricht nicht der Alltagstauglichkeit und wäre unproblematisch zu bauen, unverständlich.

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 30. August 2014, 14:31 · #

Hi cyan,

um welche Lampe handelt es sich eigentlich genau, LS 885/882?
Leider kann ich dir auch nicht dabei weiterhelfen, wie man diese öffnen könnte, Schrauben o.ä. sind nicht zu sehen. Also probieren und hoffen dass man nichts kaputt macht…

Beim LS 885 ist der Nahbereich tatsächlich sehr schmal ausgeleuchtet, wenn man da mehr haben will, ist das nicht so die richtige Lampe.

M.E. sagen die Lux-Werte übrigens sogar nahezu garnichts aus. Ich habe schonmal ernsthaft darüber nachgedacht, alle Angaben von Lux-Werten von meiner Website zu verbannen. Habe mich aber dann doch dagegen entschieden, da sie teilweise auch der Unterscheidung verschiedener Typen dienen (z.B. Cyo Premium mit 60 oder 80 Lux).

Wegen der Scheinwerferwahl am besten mal auf der Dynamoscheinwerfer-Übersichtsseite schauen. Teilweise hab ich da Fotos des Lichtkegels drin, da kannst du zumindest halbwegs sehen, wie gut der Nahbereich ausgeleuchtet ist, Breite des Lichtkegels etc.
Ich denke der Cyo R Premium (mit 60 Lux) wäre was für dich, wie weit der von den 80 Lux Varianten weg ist weiß ich aber nicht genau. Oder halt den Fly Premium ohne Tagfahrlicht mit 80 Lux, der hat auch einen Rückstrahler. Möglich wäre auch der Luxos, als B-Variante noch halbwegs bezahlbar, den Rückstrahler kann man da unten anstecken. Der Herrmans H-One S hat leider fast keine Nahfeldausleuchtung. An sich find ich den zwar gut, aber Nahfeldausleuchtung war dir ja wichtig. Die Supernovas find ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht so toll. Top-Verarbeitung natürlich, die man eben auch bezahlt. Vom Licht her aber auch nicht besser als andere und für meinen Geschmack zu viel Licht auf den Nahbereich konzentriert. Und wenn du vor Dieben hast natürlich eh nicht so gut ;-)

— cyan · 29. August 2014, 19:06 · #

Danke für die Antwort, ja Vorderlampe funktioniert. Habe sie jetzt mal abgenommen und etwas dran rumgefummelt, nun funktioniert die Rückleitung zwar, aber so zu fahren wäre schon fahrlässig. Das Rücklicht könnte während der Fahrt unbemerkt ausfallen, denn offenbar liegt ein Wackelkontakt vermutlich bedingt durch Kabelbruch vor. Nur wie soll ich das Problem nun lösen, bei den kurzen Anschlusskabeln bleibt mir kaum Spielraum und ich weiß nicht wie die Lampe zu öffnen ist. Würde ich in den Bereich des Kabelausgangs gelangen, wenn sich die Front abnehmen ließe? Dann könnte ich vielleicht neue Kabel anlöten.
Abgesehen davon war mir die Lampe nicht ausreichend hell, insbesondere im Nahbereich und dieser beginnt auch erst mit gewissem Abstand zum Rad. Kennt jemand ein sehr gutes Frontlicht, stvzo zugelassen für (Naben)dynamos?
Leider sagen die Lux/LumenWerte ja nicht alles aus und eine 80Lux Lampe leuchtet nicht wahrgenommen doppelt so hell wie 40Lux. Die Philips erreicht ja “nur” 60 als Dynamoversion und ist auch viel zu hässlich, außerdem ist mir ein integrierter Reflektor schon wichtig.
Darauf werde ich aber wohl verzichten müssen, wenn die maximale Helligkeit angestrebt wird, oder? Die Herrmans hat ja das beste Preis-/Leistungsverhältnis, etliche kosten das 2-3 fache und die Supernovas könnten leichte Beute werden, lässt sich wahrscheinlich sogar mit Kraft abreißen oder kurz abknipsen. Hmmm

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 27. August 2014, 21:30 · #

Hallo cyan,

funktioniert denn die Vorderlampe ansonsten noch?
Dass der Frontscheinwerfer noch funktioniert hat aber am Rücklichtanschluss kein Strom mehr angekommen ist hatte ich selbst noch nicht, aber ausschließen würde ich auch nichts…

Wenn ich mich nicht irre ist der Rücklichtanschluss bei den 40 Lux Trelocks mit einem kurzen Anschlusskabel ausgeführt oder? Vielleicht ein Kabelbruch?

— cyan · 27. August 2014, 16:32 · #

Bei mir ist das Rücklicht ausgefallen, habe es nun direkt per Batteriestrom überprüft und es leuchtet.
Mit dem Multimeter habe ich den abgehenden Rücklichtanschluss vom Vorderlicht überprüft und bereits hier fließt kein Strom, kann die Elektronik in der Vorderlampe wirklich defekt sein oder ist das seeeehr unwahrscheinlich? Könnte zwar das Rücklicht direkt mit dem Dynamokabel verbinden, dann lässt es sich aber nicht mehr ausschalten.
Es handelt sich um eine 40Lux Trelok an einem Shimano Nabendynamo.

— Sven · 17. August 2014, 09:49 · #

Danke für die schnelle Antwort! :-)

Stefan | Fahrradbeleuchtung-Info · 16. August 2014, 18:12 · #

Hallo Sven,

ich vermute mal, du hast also das Rücklicht bereits am Dynamo angeschlossen? Und der Hauptscheinwerfer bekommt jetzt quasi über den Rücklichtanschluss Strom? Vorgesehen ist das so auf alle Fälle nicht und ob das dem Scheinwerfer irgendwie schadet, weiß ich leider nicht.
Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum du lieber den Scheinwerfer am Dynamo und das Rücklicht nur an den Anschlüssen des Scheinwerfers anschließen solltest: Du kannst dann das Rücklicht gemeinsam mit dem Frontscheinwerfer ausschalten.

— Sven · 16. August 2014, 17:06 · #

Hallo,

vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Ich habe mir eine neue Lampe (vorn) fürs Fahrrad gekauft, d.h. die Kabel am Rad sind alle vorhanden. Auf der Rückseite der Lampe sind zwei Vertiefungen mit Steckkontakten, so weit ich weiß fürs Rücklicht. Wenn ich dort die Kabel anschliesse brennt aber auch die vordere Lampe, ist das normal? Weil aus der Lampe kommen zwei Kabel die eigentlich am Nabendynamo angeschlossen werden müssen, aber ist das überhaupt noch nötig? Vielen Dank! MfG, Sven.

— Horst Volz · 10. August 2014, 08:14 · #

Ich Verlöte meine Verbindungen und mit Schrumpfschlauch isolieren.

Fahrradbeleuchtung Info · 4. Juni 2014, 14:42 · #

Hallo Roland,

vielen Dank für deinen Kommentar, freut mich, dass die Übersichtsseiten dir geholfen haben!

Dass Busch & Müller für die Masse beim Rücklicht das schwarze Kabel verwendet, kann ich mir fast nicht vorstellen. Bzw. bei allen B&M-Scheinwerfern die ich bisher in der Hand hatte, war das auch nicht der Fall. Allerdings: dass das bei der Produktion aus Versehen mal vertauscht wird, kann ich mir schon vorstellen.

Insofern, wenn jetzt alles funktioniert, solltest du dich einfach daran freuen ;-)

— Roland · 4. Juni 2014, 06:20 · #

Hallo
Erst einmal Danke insbesondere für die Tips und Beschreibungen in den Übersichten der Dynamos und Fahrradscheinwerfer!!! Dank dieser habe ich die Komponenten gefunden, die für mich das beste P/L Verhältnis darstellten.
Diese habe ich nun gekauft und gestern montiert:
-Shimano DH-3N72
-Lumotec IQ Fly RT senso plus
-Busch+Müller Toplight Line plus (ohne Bremslicht)
Die Verkabelung habe ich nach dieser Anleitung durchgeführt. Schwarz auf +, schwarz/weiß auf Masse. Leider funktionierte das Rücklicht nicht. Erst als ich dort die beiden Adern tauschte, funktionierte es.
Nach mehrfachem kontrollieren sah ich, dass dass das flache Zwillingskabel vom Werk her an dem Frontscheinwerfer so eingeführt ist, dass links das s/w und rechts das schwarze Kabel eingeführt ist. Die abgehenden Anschlüsse für das Rücklicht, jeweils 2 übereinander auf jeder Seite, sind aber umgekehrt. Rechts Masse und links +. Ich weiß natürlich nicht ob die Kabel in der Lampe wieder gekreuzt sind, aber kann es sein, dass B&M dort die nicht festgesetzte Norm “verdreht” und für die ist + schwarz/weiß und Masse schwarz???

Danke schon mal im Voraus für die Antwort.
Roland

Fahrradbeleuchtung Info · 17. Mai 2014, 10:16 · #

Hallo Gerhard,

dieser Satz sagt es doch eigentlich oder?

Ein Doppelkabel besteht i.d.R. aus einem schwarzen und einem schwarz-weißen Kabel. Das schwarz-weiße Kabel wird grundsätzlich für den Masseanschluss verwendet, so vermeidet man eine Verpolung.

Aber stimmt schon, das überliest man leicht, deswegen hab ich einen entsprechenden Hinweis mal noch in dem Bild oben mit eingefügt.

Viel Erfolg beim Verkabeln!

— Gerhard · 16. Mai 2014, 20:21 · #

Hallo, gute Beschreibung, ABER: nirgends ist zu lesen, wie nun das Massekabel und wie das stromführende gekennzeichnet ist. Eines von denen zur Leuchte führenden Kabel hat einen weißen Streifen, das andere nicht. Welches ist nun das Massekabel?
Herzliche Grüße
Gerhard

— pascal · 14. April 2014, 14:03 · #

Hallo,
eine Frage zur Verbindung von Kabeln, da ich es sauber machen möchte.

Vom Speichendynamo kommt ein Zwillingskabel mit zwei Flachsteckern.
Vom Scheinwerfer kommt ebenso ein Zwillingskabel mit zwei Dräthen.

Steck ich nun einfach die Dräthe in die Flachstecker und presse Sie zusammen?
Oder wie verdinde ich die beiden sauber?

Wahrscheinlich recht banale Frage, danke für die Hilfe.

Fahrradbeleuchtung Info · 9. Januar 2014, 18:29 · #

Und wenn du beide Verbindungskabel vom Scheinwerfer abziehst, geht es aber hoffentlich aus?

Du könntest noch versuchen, den Stromanschluss vom Frontscheinwerfer umzupolen, was passiert dann?

Und der Eyc hat wirklich kein Tagfahrlicht? (laut der genannten Bezeichnung nicht). Wenn doch, dürfte das Rücklicht auch leuchten, wenn das Tagfahrlicht an ist.

— Schimmf · 8. Januar 2014, 23:49 · #

es ist Zweidraht und das Rücklicht ist an der Lampe angeschlossen; der Gag ist, dass es auch noch funktioniert, wenn ich am Rücklicht den Massestecker abziehe – ich folgere daraus, dass das Rücklicht irgendwo “tief drin” nochMasse-Schluss hat (obwohl ich die offizielle Masse = das Kabel im Rücklicht zur Befestigungsschraube) gekappt habe.

Danke,
Franz

Fahrradbeleuchtung Info · 8. Januar 2014, 16:02 · #

Schimmf: – ist es eine Eindraht- oder eine Zweidrahtverkabelung? – wo ist der Stromanschluss vom Rücklicht angeschlossen? Am Dynamo oder am Scheinwerfer?

Ist jetzt aus der Ferne schwer den Fehler zu finden…

— Schimmf · 8. Januar 2014, 14:47 · #

Hallo,

ich habe meinen neuen LUMOTEC IQ2 Eyc N plus an meinen Shimano-Nabendynmo angeschlossen – folgendes Problem tritt auf (Verkabelung mehrfach überprüft!):

Wenn ich die Lampe ausschalte (Schalter in der Lampe), geht sie zwar aus aber das Rücklicht brennt im Dynamo-Puls weiter (es ist nicht das Standlicht). Bumm hat mit empfohlen, IM Rücklicht das Kabel, das zur Befestigungsschraube führt, durchzutrennen. Das habe ich gemacht – das Rücklicht brennt weiter bei ausgeschaltetem Frontlicht. Selbst wenn ich das Massekabel am Rücklicht abziehe, funktioniert es! D. H. irgendwo im Rücklicht ist noch ein Massekontakt…

Gibt es hierzu irgendwelche Erfahrungen? Das Rücklicht ist ein BUMM Secutec mit Standlicht.

Danke,
Franz

— Steve · 7. Januar 2014, 09:00 · #

@Stefan: Dynamos und (einige?) Lampen haben oft einen Pol mit dem Rahmen verbunden, um eine Eindrahtverbindung zu ermöglichen. Wenn Du bei Deiner Zweidrahtverlegung diese falsch herum angeschlossen hast, gibt’s einen Kurzschluss. In diesem Fall einfach Kabel nur am Dynamo oder nur an den Lampen umpolen. Beachte, das Vorder- und Hinterradlampe nicht gekreutzt gepolt angeschlossen werden, sonst hast Du immer einen Kurzen.

— Stefan · 6. Januar 2014, 20:45 · #

Danke für die tolle Anleitung. Ich hätte mal eine Frage. Wenn ich einen Kurzschluss habe wie sieht’s dann aus.
Wenn das Vorderlicht nicht am Rahmen befestigt ist, dann leuchten beide Lichter… Wenn das Vorderlicht am Rahmen befestigt wird, leuchten keine Lichter. Das heißt ich habe einen Kurzschluss. Nun habe ich aber eine zwei Draht Verbindung zum Vorderlicht und zum Rücklicht und beide Leuchten sind auch jeweils mit den beiden Drähten richtig verbunden. Beide leuchten leuchten, wenn das Vorderlicht nicht mit dem Rahmen befestigt wird. Wie kann dann dieser Kurzschluss entstehen?

Fahrradbeleuchtung Info · 28. Dezember 2013, 13:39 · #

benQ:
vielen Dank für den Tipp. Habe das Ganze letztens selbst mal gemacht und fast einen ganzen Vormittag damit verbracht. Mit einem dünnen Draht bin ich dann auch zum Ziel gekommen, aber auch das war nicht einfach. So richtig hab ich den Dreh noch nocht raus ;-)

— benQ · 27. Dezember 2013, 21:30 · #

Tipp: Für die Verlegung im Rahmen: es gibt dünnen Pflanzdraht (leicht biegbar, recht steif und dünn), den kann man zunächst recht einfach durchfädeln weil er sich nicth verdreht oder umbiegt. Hat man ihn die erste Etappe durchgezogen, abknipsen und eine enge Schlaufe biegen, in welche man das zu verlegende Kabel einklemmt. Dann einfach durchziehen.

Schwieriger ist es vom Tretlager zum Auslass (meist Kettenstrebe). Hier empfiehlt sich der Einsatz einer dünnen Häkelnadel, um den “Führungsdraht” zu angeln (ein kleines Stück Pflanzdraht (den man ja da eh schon hat ;-) geht aber auch.

— luise · 23. November 2013, 17:48 · #

10000000 mal Dank für Deine Mühe, hier hab ich tatsächlich HILFE gefunden!!!!!!!!!!!!

Fahrradbeleuchtung Info · 14. November 2013, 16:29 · #

Vielen Dank für den Hinweis! Irgendwo ist dieser Halbsatz wohl verloren gegangen. Hab ihn mal ergänzt.

— AS · 14. November 2013, 15:14 · #

Danke für die Anleitungen.

Da fehlt aber ein halber Satz:

“Verlegung am Rahmen

Zunächst wird man das Kabel irgendwo am Rahmen entlang verlegen müssen. Der kürzeste Weg wäre entlang des Oberrohrs. Das ist jedoch eher nicht empfehlenswert, da das Kabel. [???] Stattdessen wird das Kabel vom Scheinwerfer bis unter das Tretlager verlegt.”

lg AS